Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Schenkelhalsfraktur kann fatale Folgen haben

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Schenkelhalsfraktur  

Schenkelhalsfraktur ist für Senioren ernste Gefahr

19.10.2012, 13:43 Uhr | dapd

Schenkelhalsfraktur kann fatale Folgen haben. Eine Schenkelhalsfraktur trifft jeden dritten Senior. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Schenkelhalsfraktur trifft jeden dritten Senior. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Anzahl der Schenkelhalsbrüche als Ursache für Pflegedürftigkeit, psychische Erkrankungen bis hin zum Tod nimmt dramatisch zu. Das prognostizieren Mediziner im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie. Aktuell erleiden rund 160.000 Menschen jährlich eine Schenkelhalsfraktur. Die Experten gehen davon aus, dass sich diese Zahl mit zunehmender Lebenserwartung in den kommenden Jahren verdoppeln wird.


Tod folgt häufig auf Schenkelhalsfraktur

Von den Brüchen sind vor allem ältere Menschen betroffen - meist Frauen. "Rund ein Drittel aller über 65-Jährigen stürzt mindestens einmal im Jahr schwer", sagt Professor Christoph Josten, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). "Jeder dritte bis vierte Patient über 85 Jahre mit hüftgelenksnaher Fraktur stirbt innerhalb des ersten Jahres", berichtet der Mediziner weiter. Dies entspreche dem Sterberisiko von Frauen bei Brustkrebs.


Psychische Folgen und Pflegebedürftigkeit

Selbst bei optimalem Behandlungsverlauf litten viele Betroffene lebenslang unter psychischen Folgen und würden pflegebedürftig. "Die Angst, erneut zu stürzen schränkt Betroffene in ihrem Aktionsradius radikal ein", erklärt Josten. Sie bewegten sich seltener und trieben weniger Sport. Es könne zu einem Teufelskreis aus Folgeerkrankungen wie Osteoporose, Muskelabbau sowie Schwächung des Kreislaufes kommen. Ein Drittel aller Patienten benötige pflegerische Hilfe. Dadurch sei das Phänomen auch volkswirtschaftlich bedeutend. "Die direkten Kosten einer Schenkelhalsfraktur betragen rund 20.000 Euro", sagt Josten. Die Behandlungsfolgen werden auf jährlich etwa 2,5 Milliarden Euro geschätzt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Nur online: neue Wiesn-Looks für Damen, Herren & Kinder
bei tchibo.de
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017