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Handy: Mobilfunkgeräte verursachen "Handy-Nacken"

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Ärzte warnen vor "Handy-Nacken"

30.10.2012, 10:22 Uhr | ag

Handy: Mobilfunkgeräte verursachen "Handy-Nacken". Vielbenutzern von Mobiltelefonen droht der "Handy-Nacken". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vielbenutzern von Mobiltelefonen droht der "Handy-Nacken". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer mehr Menschen klagen über starke Kopf- und Nackenschmerzen. Den Grund sieht Dr. Wolfgang Panter, Präsident des Verbandes deutscher Betriebs- und Werksärzte, in der häufigen Nutzung von Mobilfunkgeräten. Besonders beim Lesen von E-Mails würden Nutzer verstärkt eine gesundheitsschädliche Kopfhaltung einnehmen. Die Folge sei der "Handy-Nacken".

Starre Haltung verursachet Beschwerden

"Durch den deutlich nach unten geneigten Blickwinkel wird die Muskulatur im Nackenbereich verstärkt belastet“, so Panter. Typische Symptome des "Handy-Nackens" seien Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sowie Kopfschmerzen. Um den Beschwerden vorzubeugen sollten Handy-Nutzer bewusst darauf achten, beim Tippen und Lesen von Texten nicht immer die selbe verkrampfte Haltung einzunehmen. Auch leichtes Kopfkreisen und Lockerungsübungen der Schultern zwischendurch können den Schmerzen entgegenwirken.

Vieltippern droht der "SMS-Daumen"

Doch nicht nur der Nacken gehört zum körperlichen Krisengebiet der modernen Technik. Bereits 2002 warnten Wissenschaftler der Warwick University in Coventry Handy-Nutzer vor dem "SMS-Daumen". Für ihre Studie hatten sie Großstadtbewohner unter 25 Jahren beobachtet. Dabei stellten Sie fest: Wird der Daumen bei häufigem SMS- und E-Mails-Schreiben zu stark beansprucht, können sich die Sehnen im Daumengelenk verspannen und entzünden. Hierbei gilt: Wenn es anfängt zu schmerzen, aufhören und warten, bis die Entzündung abgeheilt ist.

Millionen leiden unter dem "Maus-Arm"

Es gibt noch eine weitere Technik-Krankheit, von der Millionen von Menschen betroffen sind, die viel am Computer tätig sind und immer wieder die gleichen Bewegungen ausführen. Sie leiden unter dem "Maus-Arm". Was zunächst als leichtes Ziehen oder Kribbeln im Daumen beginnt, kann schließlich zu schmerzhaften Entzündungen, Bewegungseinschränkungen und sogar zu Lähmungen im Arm führen. Diese Arten von Störungen werden von Wissenschaftlern als "Repetitive Strain Injuries" (Verletzungen durch wiederholte Belastung) bezeichnet.

Beschwerden lassen sich gut behandeln

Das Fatale: Am Anfang spürt man die Schmerzen kaum. Zudem wissen viele Betroffene nicht, dass es sich bei den Symptomen um einen Mausarm handelt. Deshalb gehen die meisten erst spät zum Arzt. Die gute Nachricht ist, dass die Beschwerden in der Regel erfolgreich behandelt werden können. Je nach Schwere der Erkrankung eignen sich dafür verschiedenen Therapien, unter anderem eine Physiotherapie, eine medikamentöse Behandlung oder eine Ultraschalltherapie. Doch soweit muss es nicht kommen. Denn es gibt Maßnahmen, mit denen man einem Mausarm vorbeugen kann. So ist es sinnvoll, hin und wieder die Finger von der Maus zu lassen. Wer regelmäßige Pausen macht, entspannt die Muskulatur und löst Fehlhaltungen.

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