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Pilzerkrankungen: So tückisch sind Pilzinfektionen

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Fußpilz & Co  

Pilzerkrankungen können tückisch sein

06.11.2012, 17:53 Uhr | het

Pilzerkrankungen: So tückisch sind Pilzinfektionen . Ob Sauna oder Schwimmbad - schnell hat man sich mit einer Pilzinfektion angesteckt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Sauna oder Schwimmbad - schnell hat man sich mit einer Pilzinfektion angesteckt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Sauna, Hallenbad oder Fitnessstudio - wenn es draußen kalt wird, wollen wir uns etwas Gutes tun. Doch gerade an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, kann man sich schnell eine Pilzinfektion holen. Wir verraten Ihnen, wo sich die fiesen Sporen noch tummeln und wie Sie sich vor einer Ansteckung schützen können.

Die häufigsten Pilzerkrankungen

Zu den wohl häufigsten Pilzinfektionen (Mykosen) zählen Fußpilz, Nagelpilz, Scheidenpilz und Hautpilz. Besonders betroffen sind die Stellen am Körper, die feucht und warm sind. So zum Beispiel die Hautfalten unter den Achseln und zwischen den Fußzehen oder die Schleimhäute. Aber auch die empfindliche Kopfhaut und das Nagelbett sind oft infiziert. Doch nicht jeder bekommt sofort einen Hautpilz. Eine Infektion entsteht erst dann, wenn die Haut bereits geschädigt ist.

Infektion auch durch Gegenstände

Vor allem im Herbst und Winter ist die Haut trocken und rissig. Noch dazu ist das Immunsystem oft geschwächt und Pilzsporen haben so ein leichtes Spiel. Gerade im Schwimmbad, der Sauna oder auch im Fitnessstudio, wo sich viele Menschen aufhalten, sind Pilzsporen zu finden. Ansteckung droht hier nicht nur durch Körperkontakt von Mensch zu Mensch. Auch auf dem Fußboden, auf Holzliegen, Handtüchern oder Sportgeräten tummeln sich die Keime. Oft wird an belasteten Orten wie diesen, die Haut direkt mit Desinfektionsmitteln behandelt. Doch solch eine Vorsorge kann manchmal auch schaden, denn die aggressiven Mittel töten nicht nur krankmachende Erreger, sondern greifen auch die natürliche Schutzschicht der Haut an. Eine Infektion wird so im schlimmsten Fall noch begünstigt.

Fußpilz ist leicht übertragbar

Auch auf kalt-geschwitzten Füßen in engen Stiefeln vermehren sich Pilzsporen. Die von den Druckstellen gereizte Haut und das feuchte Milieu der Füße sind so ein idealer Nährboden für einen Fußpilz. Jedoch wird das Jucken und Schuppen der Haut oft ignoriert. Dabei sollte Fußpilz nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn er ist nicht nur ansteckend für andere, sondern auch für einen selbst.

Gefahr durch Selbstansteckung

So kann eine unbehandelte Pilzinfektion zwischen den Zehen schnell auf den Nagel übergehen. Der betroffene Nagel wird gelblich, dick und brüchig. Wird er nicht richtig behandelt, können weitere Nägel oder andere Stellen am Körper infiziert werden - beispielsweise die Hände oder die Leistengegend. In der Regel wird der kranke Teil des Nagels vom Arzt abgetragen und mit speziellen Harnstoff-Präparaten aus der Apotheke versorgt. Der beste Schutz vor Nagelpilz allerdings ist, den aufkommenden Fußpilz immer sofort zu bekämpfen.

Nach dem Duschen Füße immer gut abtrocknen

Schnell passiert es auch, dass ein Hautpilz auf andere Familienmitglieder übertragen wird. Die Sporen können beispielsweise in der Dusche oder durch den Duschvorleger verbreitet werden. Um der Infektion keine Angriffsfläche zu bieten, sollte beispielsweise darauf geachtet werden, nach dem Duschen die Zwischenräume der Zehen besonders gründlich abzutrocknen. Auch sollten getragene Socken und benutze Handtücher unbedingt bei hohen Temperaturen gewaschen werden, damit die Erreger komplett abgetötet werden.

Auslöser auch Medikamente und Stress

Frauen können bei Stress, durch die Einnahme von Medikamenten oder bei einem geschwächten Immunsystem besonders leicht an einer Scheidenpilzinfektion erkranken. Jucken oder Rötungen sind häufig die Folge. Das Abklingen von leichten Infektionen kann man beschleunigen, indem man Präparate mit dem Wirkstoff Clotrimazol verwendet. Unterstützend wirkt auch das Essen von Naturjoghurt oder Käse, da diese Milchsäurebakterien enthalten, die denen des Körpers ähneln. Wie bei anderen Pilzinfektinen, sollte aber auch hier immer ein Arzt aufgesucht werden, um zu verhindern, dass sich der Pilz ausbreitet.

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