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Weihnachten 2016: So wird die Leber fit für die Festtage

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Lebertraining  

So wird die Leber fit für die Feiertage

21.12.2016, 07:21 Uhr | Andrea Goesch

Weihnachten 2016: So wird die Leber fit für die Festtage. Die Leber ist die größte Drüse unseres Körpers - ist sie krank merkt man es nicht sofort. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Leber ist die größte Drüse unseres Körpers - ist sie krank merkt man es nicht sofort. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fetter Gänsebraten, Plätzchen und Glühwein stellen in der Weihnachtszeit die Leber auf eine harte Probe. Daher ist es sinnvoll bereits in den Wochen davor, die Leber zu unterstützen. Eine vollwertige Ernährung, viel Bewegung und sogar Kaffee können dabei helfen. Wir sagen Ihnen worauf Sie sonst noch achten sollten und geben Tipps für das ideale Lebertraining.

Eine gesunde Leber steckt Völlerei besser weg

Die Leber baut im Körper Gifte wie etwa Alkohol ab und bildet Gallensäuren für die Fettverdauung. Kein Wunder, dass sie mehr zu tun hat, wenn fettige Gänsekeulen vertilgt werden und dazu noch reichlich Alkohol getrunken wird. Deshalb sollten Sie die Leber vor der Weihnachtszeit noch einmal bewusst schonen. Sie wird es Ihnen danken. Die Leber regeneriert sich nämlich selbst und lässt immer wieder gesunde Zellen nachwachsen. Ist die Leber zur Weihnachtszeit fit, steckt sie die Völlerei besser weg.

Kaffeetrinken unterstützt die Leber

Kaffee weckt nicht nur die Lebensgeister. Das koffeinhaltige Heißgetränk hat auch eine schützende Wirkung für die Leber und führt zu besseren Leberwerten. Das bestätigen zahlreiche Studien. Wer zwei oder drei Tassen täglich trinkt, hat laut dem Fachmagazin „New Scientist“ ein 40 Prozent geringeres Risiko für eine alkoholbedingte Leberzirrhose. Vier oder mehr Tassen schwarzer Kaffe pro Tag führen sogar zu einem 80-prozentigem Rückgang des Risikos.

Obst und Gemüse liefern Vitamine und Mineralien

Um die Leber zu entlasten, sollten Sie auf vitaminreiche Ernährung achten, mageres Fleisch und Fisch verzehren und Alkohol möglichst meiden. Rote Bete, Karotten und Spinat sind besonders gut. Wer das Gemüse nicht gerne isst, kann zwar auf Säfte zurückgreifen, aber in gekochter Form ist das Gemüse besonders gesund für die Leber. Das in den Möhren und in roter Beete enthaltene Beta-Carotin wirkt antibakteriell und hilft bei der Entgiftung. Eine Orange pro Tag ist für die Leber ebenfalls gesund, da besonders das Vitamin C den Stoffwechsel sowie den Entgiftungsprozess unterstützt. Auch die Artischocke ist ein wahres Wundergemüse für die Leber, denn die enthaltenen Stoffe können in Mitleidenschaft gezogene Leberzellen bei der Regeneration unterstützen. Wer den Geschmack des Gemüses nicht mag, kann auch auf Artischockensaft oder Tabletten zurückgreifen. Durch die enthaltenen Bitterstoffe wird nämlich die Leber angeregt.

Fisch liefert wichtige ungesättigte Fettsäuren

Um die Leber zu schützen, sollten gesättigte Fettsäuren aus fettem Fleisch oder Wurst möglichst selten auf den Tisch kommen. Gut ist dagegen die reichliche Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, aus pflanzlichen Fetten und Kaltwasserfischen wie Seelachs, Makrele oder Hering. Darauf weist Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden hin. Die wertvollen ungesättigten Fettsäuren senken die Blutfette und unterstützen den Aufbau vieler wichtiger Stoffwechselprodukte. Statt in Butter oder Öl zu braten, sollte der Fisch gedünstet, also ohne Fett erhitzt werden.

Wenig Fruchtzucker und regelmäßige Bewegung

Da Fruchtzucker in hohen Mengen die Leber schädigt, sollten Sie bei Obst- und Fruchtsaftgetränken zurückhaltend sein. Sparsam sollte man auch mit Industriezucker umgehen. Wichtig ist ebenfalls, dass Sie auf Ihr Gewicht achten. Bei Übergewicht droht nämlich eine Fettleber. Das Tückische dabei: Sie verursacht kaum spürbare Beschwerden. Doch im Laufe der Zeit kann es zu Leberschäden kommen. Achten Sie daher besonders in der Vorweihnachtszeit auf regelmäßige körperliche Bewegung und Sport.

Auch individuelle Faktoren spielen mit

Vor den Feiertagen bewusst etwas kürzer zu treten und so die Leber zu schonen, ist also sinnvoll. Allerdings wird die Gesundheit der Leber durch viele individuellen Faktoren bestimmt wie den Zustand der Gefäße oder eine genetisch bedingte Fettstoffwechselstörung. "Ob das Weihnachtsessen und der Alkohol die Leber stark belastet, hängt daher auch von der Vorschädigung ab," sagt Internist Wolfgang Wesiack vom Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden. Wer sich vor dem weihnachtlichen Überangebot, aufgrund von Übergewicht oder starkem Alkoholkonsum um seine Leber sorgt, sollte daher unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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