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Bluthochdruck: Größte Gesundheitsrisiken weltweit

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Das sind die größten Gesundheitsrisiken weltweit

13.12.2012, 17:51 Uhr | dpa

Bluthochdruck: Größte Gesundheitsrisiken weltweit. Die Belastungen durch Herzprobleme, Krebs und Diabetes nehmen weiter zu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Belastungen durch Herzprobleme, Krebs und Diabetes nehmen weiter zu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein zu hoher Blutdruck ist die weltweit größte Gesundheitsgefahr, gefolgt von Rauchen und Alkohol. Zu diesem Ergebnis kommt die "Global Burden of Disease Study 2010". Demzufolge starben im Jahr 2010 weltweit mehr als neun Millionen Menschen an den Folgen von Bluthochdruck.

Weltweite Studie vorgestellt

Zehn Jahre nach dem ersten Bericht in dieser Form wurde die neue, umfangreiche Studie nun in London vorgestellt und von der Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht. 486 Autoren aus 50 Ländern haben daran mitgearbeitet. Unter anderem ist auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beteiligt.

Chronische Krankheiten nehmen zu

Zwar variieren die Gefahren in den unterschiedlichen Regionen der Welt, erklärte Majid Ezzati vom Imperial College London, einer der Autoren der Studie. "Insgesamt können wir aber eine wachsende Belastung für Risikofaktoren erkennen, die bei Erwachsenen zu chronischen Krankheiten, wie Krebs, Herzproblemen und Diabetes führen. Gleichzeitig sinkt der Druck durch Risiken, die mit Infektionskrankheiten bei Kindern in Verbindung gebracht werden."

Immer mehr Menschen sind fettleibig

In den vergangenen zehn Jahren ist Fettleibigkeit zum wachsenden Problem geworden. Lag diese 1990 weltweit noch auch Platz zehn, ist sie nun auf Platz sechs zu finden. Nach Angaben der Studie sind 2010 mehr als drei Millionen Todesfälle auf einen zu hohen Body-Maß-Index (BMI) zurückzuführen gewesen. Besonders problematisch ist die Lage dem Bericht zufolge in Australien und Lateinamerika. In Südasien gehört die Luftverschmutzung durch schädliches Heizmaterial weiterhin zu den größten Risiken.

Gesundheitsrisiken reduzieren

"Die gute Neuigkeit ist, dass wir sehr viel tun können, um die Gesundheitsrisiken zu reduzieren", sagte Ezzati. Im Kampf gegen Bluthochdruck etwa müsse der Salzgehalt in Lebensmitteln gesenkt und der Zugang zu frischem Obst und Gemüse in manchen Ländern verbessert werden. Mangelernährung sei in den vergangenen zehn Jahren zwar weniger geworden. Doch sei dies in Afrika aber weiterhin ein großes Problem.


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