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Ohrenschmalz: In-ear-Kopfhörer drücken Ohrenschmalz ins Ohr

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Ohrenschmalz  

In-ear-Kopfhörer drücken Ohrenschmalz in den Gehörgang

06.02.2013, 13:14 Uhr | mew

Ohrenschmalz: In-ear-Kopfhörer drücken Ohrenschmalz ins Ohr. Ohrenschmalz: In-ear-Kopfhörer können Schmalzpropfen verursachen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ohrenschmalz: In-ear-Kopfhörer können Schmalzpropfen verursachen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Musik an - und damit es besser klingt, die Kopfhörer tief ins Ohr drücken: Dafür sind In-ear-Kopfhörer zwar gedacht, doch wer sie regelmäßig nutzt, läuft Gefahr, seine Ohren mit Schmalz zu verstopfen. So reinigen Sie Ihre Ohren richtig.

Ohrstöpsel drücken Ohrenschmalz in den Gehörgang

Ob Ohrstöpsel zum Schutz gegen Lärm oder In-ear-Kopfhörer für Musik unterwegs: Menschen, die diese häufig nutzen, sollten sich regelmäßig die Ohren von einem HNO-Arzt reinigen lassen. Denn durch den Fremdkörper im Ohr kann sich Ohrenschmalz im Gehörgang ansammeln und verhärten. Je tiefer die Ohrstöpsel in das Ohr hineingeschoben werden, desto eher drückt man auch das Ohrenschmalz hinein. "Überschüssiges Ohrenschmalz kann zu einem störenden Propfen zusammenkleben und das Hörvermögen beeinträchtigen", erklärt Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte.

Ohrenschmalz nicht selbst entfernen

Eigentlich ist Ohrenschmalz - das wachsartige Sekret der Gehörgangsdrüsen - etwas Gutes. Es hält die Haut des Gehörgangs geschmeidig und bewahrt den natürlichen Säureschutzmantel, der das Eindringen von Krankheitserregern verhindert. Wenn sich aber ein Propf bildet, wird es unangenehm. Viele Menschen versuchen dann, ihn selbst zu entfernen. Lundershausen rät jedoch dringend davon ab: "Keinesfalls sollte man versuchen, das Ohrenschmalz  mit Wattestäbchen oder anderen spitzen Gegenständen zu entfernen. Denn hierbei kann das Schmalz noch tiefer ins Ohr gedrückt und Gehörgang sowie Trommelfell verletzt werden." Besser sei es, alle drei bis sechs Monate zum HNO-Arzt zu gehen. Dieser könne auch gezielt zu geeignetem Gehörschutz beraten.

Heißes Wachs kann die Haut verbrennen

Zudem ist es auch besser, die Finger von Ohrensprays, Metallschlaufen oder Ohrenkerzen zu lassen. Diese Produkte sollen zwar dabei helfen, das Ohr zu reinigen. Aber schlimmstenfalls richten die mehr Schaden an, als sie nutzen. Bei Ohrenkerzen kann zum Beispiel heißes Wachs ins Ohr tropfen und Verbrennungen verursachen. Auch Wattestäbchen können den Ohren schaden. Wer nicht auf sie verzichten möchte, sollte darauf achten, nur den vorderen Bereich des Gehörgangs sanft zu reinigen. Auf keinen Fall sollte das Stäbchen tiefer in das Ohr hineingeschoben werden.

Normalerweise reicht Duschen

Sofern die Schmalz-Produktion nicht besonders stark ist oder durch Stöpsel stimuliert wird, reicht zur Reinigung der Ohren übrigens die Dusche. Einfach etwas Wasser in die Ohren laufen lassen. Das löst das Schmalz und das Ohr wird sauber. Zum Trockentupfen empfehlen Experten, ein Kosmetiktuch zu einem kleinen Trichter zu wickeln und diesen ganz vorsichtig an den Gehörgang zu drücken. Für Menschen mit Trommelfelldefekt ist diese Methode allerdings nicht geeignet. Auf der sicheren Seite ist man auf jeden Fall, wenn man seine Ohren von einem Arzt reinigen lässt.

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