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Magen: Das stresst den Magen

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Magen  

Stress und scharfes Essen schaden dem Magen

11.06.2013, 11:58 Uhr | ag

Magen: Das stresst den Magen. Fettes Essen und Alkohol sind für den Magen eine Herausforderung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fettes Essen und Alkohol sind für den Magen eine Herausforderung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bauchdrücken, Völlegefühl, Übelkeit - Magenprobleme kennt fast jeder. Deftiges Essen, der Genuss von Alkohol, aber auch Stress und Ärger schlagen schnell auf den Magen. Wird er dauerhaft strapaziert, kann die Magenschleimhaut geschädigt werden - Geschwüre oder sogar Krebs können die Folge sein. Das sind die größten Feinde für Magen und Darm.

Stress, Alkohol und Schmerzmittel

Stress kann auf den Magen schlagen. Wenn die Nerven angespannt sind, produziert dieser nämlich zu viel Säure. Das kann zu Sodbrennen, Druckgefühl, Übelkeit und Krämpfen führen. Doch auch regelmäßiger Alkoholkonsum, Rauchen oder bestimmte Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure und Paracetamol schädigen den Magen auf Dauer, indem sie seine Schleimhaut angreifen. Eine ähnliche Wirkung haben stark gesalzene, scharfe Lebensmittel. Sie kurbeln die Produktion der Magensäure an und können Entzündungen der Schleimhaut hervorrufen. Besonders gefährlich ist der übermäßige Verzehr von geräucherten und gepökelten Speisen. Bei deren Verdauung entstehen zellschädigende Stoffe, die nachweislich die Entstehung von Magenkrebs begünstigen.

Schwer verdaulich: Fett und Ballaststoffe

Stark fett- oder eiweißhaltige Nahrung belasten die Verdauung grundsätzlich stärker als kohlenhydratreiche. Auch ein hoher Ballaststoffanteil, beispielsweise bei Vollkornbrot und bestimmten Gemüsesorten, macht Lebensmittel schwer verdaulich. Obst kann ebenfalls Bauchschmerzen verursachen - vor allem Sorten mit hohem Fruchtsäureanteil wie Zitrusfrüchte, außerdem frisches Steinobst wie Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen und Pfirsiche.

Gemüse ohne harte Schale essen

Alle Zubereitungsarten, bei denen viel Fett im Spiel ist, machen das Essen schwerer verdaulich. Vermeiden Sie daher scharf Angebratenes, Frittiertes, Paniertes, Geräuchertes und Gepökeltes. Auch scharfe Gewürze können die Magenschleimhaut angreifen. Besser bekömmlich sind gekochte, gedünstete, geschmorte oder fettarm gegrillte Lebensmittel. Gemüse sollten magenempfindliche Menschen nicht roh und mit Schale verzehren, sondern lieber dünsten oder blanchieren. Auch auf blähendes Gemüse wie Kohl, Zwiebeln oder Knoblauch sollte man besser verzichten. Als Getränke sind kohlensäurearmes Wasser und Tee empfehlenswert. Fruchtsäfte und Milch sollten Sie hingegen nur in Maßen trinken. Vorsicht zudem ist bei Kaffee, Alkohol und zu viel Zucker geboten.

Sodbrennen als Alarmzeichen

Nach dem Essen leiden viele Menschen unter Völlegefühl und Sodbrennen. Die Ursache für das Brennen in der Magengrube und hinter dem Brustbein ist die aggressive Magensäure, die in die Speiseröhre zurückläuft und unsere empfindliche Schleimhaut reizt. Tritt Sodbrennen mehrmals pro Woche auf, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Sonst steigt das Risiko, dass die Entzündung zu einer krankhaften Veränderung der Speiseröhrenschleimhaut führt. Daraus kann sich auf Dauer Krebs entwickeln. Besonders Übergewichtige leiden häufig an dem unangenehmen Brennen in der Kehle. Bei ihnen drückt der Bauchspeck den Magen nach oben, dadurch schließt der Muskelring am Mageneingang nicht mehr optimal. Die Magensäure kann somit in die Speiseröhre aufsteigen.

Bakterien verursachen Magengeschwüre

Ist die natürliche Säureregulation des Magens erst einmal entgleist, können sich leicht Geschwüre bilden. Früher galt Stress als Hauptverursacher des Magengeschwürs. Heute ist der wahre Täter bekannt: das Bakterium Helicobacter pylori. Diesen jedoch fängt sich der Körper schneller ein, wenn seine Abwehrkräfte durch Stress herabgesetzt sind. Eine Vorstufe ist die Magenschleimhautentzündung (Gastritis). Sie äußert sich in Völlegefühl nach dem Essen, Sodbrennen oder Schmerzen in der Magengegend. Eine akute Gastritis wird meistens durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Alkoholmissbrauch, Stress, schwere Verletzungen oder Infektionen mit Helicobacter pylori ausgelöst. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, Magenblutung, Appetitlosigkeit oder Erbrechen.

So können Sie Ihrem Magen helfen

Damit es erst gar nicht so weit kommt, können Sie einiges tun: Versuchen Sie, einen Gang herunterzuschalten und sorgen Sie für regelmäßige Entspannung. Wenn das nicht möglich ist, nehmen Sie sich wenigstens für Ihre Mahlzeiten Zeit. Schlingen Sie das Essen niemals herunter, sondern kauen Sie es ausgiebig. Die Speisen werden mit so mit viel Speichel vermengt und gelangt vorverdaut in den Magen. Für diesen bedeutet das eine echte Entlastung.

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