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Parkinson: Das passiert bei der Erkrankung im Gehirn

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Parkinson  

Parkinson-Grafik: Das passiert bei der Erkrankung im Gehirn

18.06.2013, 14:06 Uhr | akl

Parkinson: Das passiert bei der Erkrankung im Gehirn. Grafik zeigt: Das passiert bei Parkinson im Gehirn. Klicken Sie auf das Bild. (Quelle: Newslab)

Die Grafik zeigt, was bei Parkinson im Gehirn passiert. Klicken Sie auf das Bild. (Quelle: Newslab)

Rund 200.000 Menschen in Deutschland leiden unter Parkinson. Die neurologische Erkrankung entwickelt sich schleichend. Da die Symptome unspezifisch sind, wird die Erkrankung meist erst spät erkannt. Unsere Parkinson-Grafik zeigt, was im Gehirn passiert und welche Behandlungsmethoden es gibt.

Unruhigen Schlaf nicht ignorieren

Wer plötzlich nur noch schlurfend gehen kann, schlecht schläft oder einseitige Nackenschmerzen hat, leidet möglicherweise an Parkinson. Diese Symptome sind typisch für das Erkrankungsbild. Auch eine Verstopfung und ein gestörter Geruchssinns sollten ernst genommen werden. Steife Muskeln und Zittern sind ebenfalls Merkmale der Erkrankung, die oftmals aber erst im fortgeschrittenem Stadium auftreten. Auch Depressionen können die Erkrankung begleiten.

Normale Bewegungsabläufe wie Schnürsenkel binden oder Knöpfe schließen sind nur noch schwer oder im fortgeschrittenem Stadium nicht mehr zu meistern. Auch die Sprache wird oft leise und monoton.

Der Auslöser für diese Symptome liegt im Gehirn

Bei Parkinson sterben die Zellen im Mittelhirn ab, die an der Dopamin-Produktion beteiligt sind. Diese wird dadurch gestoppt. Doch der Körper braucht den Botenstoff, um Bewegungsabläufe steuern zu können. Fällt das Dopamin weg, kommt es zu Störungen in der Motorik. Die Betroffenen sind meist zwischen 50 und 60 Jahre alt, doch auch 40-Jährige können erkranken. Im Endstadium der Krankheit bleibt nur noch der Rollstuhl. Die wenigsten sterben an der Erkrankung. Oftmals ist es eine Lungenentzündung, die der bereits geschwächte Körper nicht mehr bekämpfen kann.

Je früher Parkinson erkannt wird, desto besser können Medikamente helfen. Zwar können sie die Erkrankung nicht heilen, aber ihren Verlauf dennoch verlangsamen. Dafür ist es wichtig, die Symptome frühzeitig ernst zu nehmen und von einem Arzt abklären zu lassen.

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