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Todesursachen weltweit: WHO veröffentlicht aktuellen Bericht

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Sterbe-Statistik  

Das sind die zehn häufigsten Todesursachen

24.07.2013, 18:10 Uhr | hut

Todesursachen weltweit: WHO veröffentlicht aktuellen Bericht. 55 Millionen Menschen starben 2011 eines verfrühten Todes. Herzerkrankungen sind häufig verantwortlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

55 Millionen Menschen starben 2011 eines verfrühten Todes. Herzerkrankungen sind häufig verantwortlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weltweit sterben die meisten Menschen an Herzerkrankungen. Daran hat sich im letzten Jahrzehnt kaum etwas geändert. Allerdings ist dabei immer häufiger das Rauchen die Ursache. Ein neuer Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbart: Jeder zehnte Mensch stirbt an den Folgen des Tabakkonsums. Aber auch scheinbar gut behandelbare Volkskrankheiten stehen ganz oben auf der Liste der Todesursachen.

Viele Todesfälle hätten verhindert werden können

Die Zahl der weltweiten Todesfälle bewegt sich jedes Jahr im zweistelligen Millionenbereich. Herzerkrankungen und Schlaganfall führen das Ranking der weltweit häufigsten Todesursachen an. Ein Drittel aller Menschen starb der WHO zufolge an diesen oder anderen Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diesen folgen mit ein wenig Abstand Lungeninfektion und chronischen Lungenerkrankung als dritt- und vierthäufigster Todesgrund.

Sowohl Lungen- als auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen seien häufig auf regelmäßigen Tabakkonsum zurückzuführen, heißt es im Bericht. Die WHO geht deshalb davon aus, dass das Rauchen die Ursache für jeden zehnten Todesfall ist - und dass gut 80 Prozent der vorzeitigen Tode durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einem gesünderen Lebensstil hätten verhindert werden können.

Zahl der Diabetes-Toten steigt

Diabetes ist auf dem Vormarsch, global, aber vor allem in den Industrienationen. Hierzulande gilt die Krankheit als gut behandelbar. Dennoch ist Diabetes mellitus nach Lungenkrebs die achthäufigste Todesursache weltweit, wie der Bericht der WHO ergab. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl der Diabetes-Toten deutlich gestiegen: von 1 auf 1,4 Millionen. Damit hat die Zuckerkrankheit Tuberkulose aus der Liste der zehn häufigsten Todesursachen verdrängt.

Durchfall und Aids sorgen in Entwicklungsländern für viele Tote

Während 87 Prozent aller Todesfälle in den Industriestaaten auf eine nichtübertragbare Krankheit wie Diabetes oder Schlaganfall zurückzuführen sind, sterben die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern vor allem an Infektionskrankheiten. Durchfallerkrankungen verursachten 1,9 Millionen der 55 Millionen Todesfälle im Jahr 2011. Auf der Liste der häufigsten Todesursachen nehmen sie deshalb den fünften Platz ein.

Obwohl die Zahl der Aidstoten rückgängig ist, belegt HIV immer noch weltweit Platz sechs der häufigsten Todesursachen. Die meisten Todesopfer stammen aus Afrika.

Zahl tödlicher Verkehrsunfälle nimmt zu

Gestiegen ist hingegen die Zahl der Verkehrstoten. 3500 Menschen kamen im Jahr 2011 täglich durch einen Autounfall ums Leben. Das sind rund 700 Menschen mehr als zehn Jahre zuvor. Insgesamt starben dabei 1,3 Millionen Menschen weltweit. Damit sind Verkehrsunfälle die neunthäufigste Todesursache.

Die Erklärung ist naheliegend: Durch den ökonomischen Aufschwung können sich auch in Schwellenländern und großen Nationen wie China immer mehr Menschen ein Auto leisten. Mit steigender Zahl der Verkehrsteilnehmer steigen auch die Unfallraten mit tödlichem Ausgang.

Frühgeborene oft unzureichend versorgt

Dass es große Diskrepanzen zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern gibt, zeigt sich insbesondere auch in der medizinischen Versorgung von Kleinkindern. 43 Prozent der Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren betrafen Neugeborene. Sie starben innerhalb der ersten 28 Tage nach ihrer Geburt.

Vor allem aber lassen Frühgeburten in Entwicklungsländern die Sterberaten in die Höhe schnellen: Durch die Komplikationen, die mit einer verfrühten Geburt einhergehen, sterben jedes Jahr 1,2 Millionen Babys. Weltweit ist die Frühgeburt deshalb die zehnthäufigste Todesursache. Dabei könnten der WHO zufolge mit relativ günstigen medizinischen Mitteln weit mehr als die Hälfte dieser Kinder gerettet werden.

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