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Brustvergrößerung: Eine Brustvergrößerung ist auch ohne Silikon möglich

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Brustvergrößerung  

So funktioniert eine Brustvergrößerung auch ohne Silikon

21.08.2013, 15:14 Uhr | dpa

Brustvergrößerung: Eine Brustvergrößerung ist auch ohne Silikon möglich. Eine Frau misst ihren Brustumfang (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/VladimirFLoyd)

Viele Frauen sind mit ihrem Busen unzufrieden. (Quelle: VladimirFLoyd/Thinkstock by Getty-Images)

Ein praller Busen steht für Weiblichkeit und Sinnlichkeit. Viele Frauen helfen deshalb der Natur auf die Sprünge und lassen sich ihre Brüste vergrößern. Etliche Skandale um minderwertige Brustimplantate haben jedoch für Verunsicherung gesorgt. Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett gilt als schonender als eine Vergrößerung mit Silikonimplantaten. Wir erklären, wie ein solcher Eingriff funktioniert und welche Risiken damit verbunden sind.

Vergrößerung um eine halbe Körbchengröße möglich

Brustvergrößerungen sind immer noch der beliebteste schönheitschirurgische Eingriff. Gängige Praxis ist nach wie vor die Verwendung von Brustimplantaten, aber diese müssen nach einiger Zeit ausgetauscht werden. Wenn Frauen einen weiteren Eingriff vermeiden wollen oder wenn sie wegen des Skandals um Billigimplantate verunsichert sind, gibt es inzwischen eine natürliche Alternative: Eigenfett: Dabei wird die Brust mit körpereigenen Fettzellen vergrößert. Mit einem einmaligen Eingriff lässt sich die Brust um höchstens eine halbe Körbchengröße vergrößern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) in Berlin hin. Das entspreche einem durchschnittlichen Zuwachs von 100 bis 150 Millilitern je Brust pro Operation.

Größere Ergebnisse erfordern mehrere Behandlungen

Für eine ganze Körbchengröße mehr müsste sich eine Patientin also zweimal behandeln lassen. Dazwischen ist eine Wartezeit von drei Monaten nötig. Denn es dauert der DGÄPC zufolge zwei bis drei Monate, bis die behandelte Brust ihre endgültige Form angenommen hat. Der Grund: Es wachsen nie alle gespritzten Fettzellen an, einen Teil baut der Körper wieder ab. Außerdem ist die Brust nach der OP mehrere Wochen stark geschwollen.

So funktioniert der Eingriff

Bei der Eigenfettbehandlung werden zunächst Fettzellen durch Absaugen aus Fettdepots an Körperstellen wie Hüften oder Oberschenkeln gewonnen. Für einige sicherlich die optimale Lösung. Wichtig ist dabei, dass die Fettzellen sehr schonend entnommen werden, damit sie nicht beschädigt werden. Die Zellen spritzt der Plastische Chirurg dann fächerförmig in das Unterhautgewebe der Brust und unter den Brustmuskel. Das Gewebe dort muss gut durchblutet sein, damit sich das Fett an andere Zellen anlagern und dort einheilen kann. Schätzungsweise 60 bis 70 Prozent der Fettzellen überstehen die Transplantation.

Restrisiken sind möglich

Zwar gilt das Verfahren als risikoarm, es kann aber wie bei jedem ärztlichem Eingriff zu Komplikationen kommen. Deshalb sollten sich Frauen vor dem Eingriff gut überlegen, ob er wirklich notwendig ist und ob sie die möglichen Risiken in Kauf nehmen möchten. Für den Fall, dass eine nachträgliche Korrektur nötig sein sollte, rät die DGÄPC, im Behandlungsvertrag mit dem Arzt eine eventuelle Nachbehandlung festzulegen.

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