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Brustvergrößerung: Ohne Silikon mit Eigenfett

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Mehr Busen durch Eigenfettspende  

So funktioniert eine Brustvergrößerung auch ohne Silikon

18.09.2017, 00:00 Uhr | dpa | lk

Brustvergrößerung: Ohne Silikon mit Eigenfett. Viele Frauen wünschen sich einen größeren Busen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Wavebreakmedia Ltd)

Viele Frauen wünschen sich einen größeren Busen. (Quelle: Wavebreakmedia Ltd/Thinkstock by Getty-Images)

Ein praller Busen steht für Weiblichkeit und Sinnlichkeit. Weltweit helfen Frauen deshalb der Natur auf die Sprünge und lassen sich ihre Brüste vergrößern. Skandale um minderwertige Brustimplantate haben jedoch für Verunsicherung gesorgt. Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett gilt als schonender als eine Vergrößerung mit Silikonimplantaten. Wir erklären, wie ein solcher Eingriff funktioniert und welche Risiken damit verbunden sind.

Fettzellen kommen von Bauch oder Oberschenkeln in die Brust

Brustvergrößerungen sind immer noch der beliebteste schönheitschirurgische Eingriff. Gängige Praxis ist nach wie vor die Verwendung von Brustimplantaten, aber diese müssen nach einiger Zeit ausgetauscht werden und es handelt sich eben um Fremdmaterial. Wenn Frauen das nicht wollen, gibt es inzwischen eine natürliche Alternative: Eigenfett-Transplantation. Dabei wird die Brust mit körpereigenen Fettzellen vergrößert. Die Zellen werden etwa vom Bauch, Po oder Oberschenkeln abgesaugt und in die Brust implantiert. Für viele Betroffene dürften das zwei Fliegen mit einer Klappe sein.

Welche Ergebnisse sind von der Eigenfett-Transplantation zu erwarten?

Mit einem einmaligen Eingriff lässt sich der Busen um höchstens eine halbe Körbchengröße vergrößern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) in Berlin hin. Das entspreche einem durchschnittlichen Zuwachs von 100 bis 150 Millilitern je Brust pro Operation.

Für eine ganze Körbchengröße mehr müsste sich eine Patientin also zweimal behandeln lassen. Dazwischen ist eine Wartezeit von drei Monaten nötig. Denn es dauert der DGÄPC zufolge zwei bis drei Monate, bis die behandelte Brust ihre endgültige Form angenommen hat. Der Grund: Es wachsen nie alle gespritzten Fettzellen an, einen Teil baut der Körper wieder ab. Außerdem ist die Brust nach der OP mehrere Wochen sichtbar geschwollen.

Pionier der Methode in Deutschland war Dr. Klaus Ueberreiter, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie an der Park Klinik Birkenwerder bei Berlin. Der Spezialist für Eigenfett-Transplantationen und sein Team haben vor rund zehn Jahren ein Verfahren entwickelt, um größere Mengen von Fettgewebe zu transplantieren, als das bis dahin möglich war.

Im Durchschnitt überleben 75 Prozent des Transplantierten Eigenfettes 

Die sogenannte BEAULI-Methode wird inzwischen weltweit auch unter anderem Namen wie etwa "Lipofilling" angewendet, weil OP-Verfahren sich nicht patentieren lassen. "In einer internationalen Studie konnten wir mit MRT-Untersuchungen ermitteln, wie viel Eigenfett tatsächlich nach einer Transplantation in die Brust einheilt und dort bleibt. Im Schnitt sind das 75 Prozent der transplantierten Fettmenge, plus minus 10 Prozent", sagt Ueberreiter. Implantiert werden können je Eingriff rund 500 Milliliter Fett, die auf beide Brüste verteilt werden. Würde man mehr transplantieren würde dennoch nicht mehr anwachsen.

So funktioniert der Eingriff

Bei der Eigenfettbehandlung werden Fettzellen durch Absaugen aus Fettdepots an Körperstellen wie Hüften, Bauch oder Oberschenkeln gewonnen und direkt in derselben OP in die Brust transplantiert. Wichtig ist dabei, dass die Fettzellen sehr schonend entnommen werden, damit sie nicht beschädigt werden. Deshalb ist die Operation auch etwas sanfter als bei der üblichen Fettabsaugung. Die Zellen spritzt der Plastische Chirurg dann fächerförmig in das Unterhautgewebe der Brust und unter den Brustmuskel. Das Gewebe dort muss gut durchblutet sein, damit sich das Fett an andere Zellen anlagern und einheilen kann. Die OP kann sowohl mit lokaler Betäubung, im Dämmerschlaf, als auch mit Vollnarkose durchgeführt werden.

Restrisiken sind möglich

Zwar gilt das Verfahren als risikoarm, es kann aber wie bei jedem ärztlichem Eingriff zu Komplikationen kommen. Deshalb sollten sich Frauen vor der OP gut überlegen, ob sie aus ihrer Sicht notwendig ist und ob sie die möglichen Risiken in Kauf nehmen möchten. Für den Fall, dass eine nachträgliche Korrektur nötig sein sollte, rät die DGÄPC, im Behandlungsvertrag mit dem Arzt eine eventuelle Nachbehandlung festzulegen.

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