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Zittern muss nicht Parkinson sein

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Zitternde Hände und Beine  

Plötzliches Zittern muss nicht Parkinson sein

30.04.2014, 14:50 Uhr | dpa-tmn, T-Online.de

Zittern muss nicht Parkinson sein. Wenn die Hände zittern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der essentielle Tremor kann auch junge Leute treffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Trinken aus der Tasse zittern die Hände oder das Anziehen wird immer schwieriger: Hinter diesen unangenehmen Symptomen steckt nicht immer Parkinson. Oft ist ein essentieller Tremor die Ursache. Darauf weist Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) hin. Was es damit auf sich hat und wodurch er sich von der Parkinson-Krankheit unterscheidet.

Die genaue Ursache des Tremors sei bislang nicht komplett erforscht, so Beil. Die Erkrankung sei relativ harmlos und könne mit Medikamenten recht gut gelindert, wenn auch nicht geheilt werden. Wer das Zittern neu bei sich entdeckt, sollte es vom Arzt abklären lassen, um schwerwiegendere Ursachen auszuschließen.

Zittern ist beim Tremor heftiger

Während bei Parkinson meist erst eine Seite zittert, sind es beim essentiellen Tremor in der Regel beide Hände oder Beine. Außerdem ist das Zittern mit sechs bis zwölf Bewegungen pro Sekunde beim Tremor heftiger als bei Parkinson mit vier bis sechs Bewegungen pro Sekunde. Es tritt beim Tremor vor allem auf, wenn der Betroffene seine Hände nach vorne streckt oder etwas festhält, bei Parkinson vor allem in Ruhe.

Auch andere Ursachen können dahinter stecken

Wichtig ist, dass der Patient seinem Arzt genau erläutert, wann er zittert und wann die Beschwerden weniger werden. Denn auch eine Multiple Sklerose, Epilepsie oder Erkrankung des Nervensystems wie Polyneuropathie kann dahinter stecken. Weitere mögliche Ursachen sind Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, eine Unterzuckerung oder eine Schilddrüsenüberfunktion.

Mit dem Zittern offen umgehen

Patienten mit essentiellem Tremor leiden Beil zufolge oft darunter, dass unwissende Außenstehende denken, sie seien ängstlich oder alkoholsüchtig. Das führe manchmal dazu, dass sie sich aus Scham sozial abkapseln. Ratsam sei daher ein offener Umgang mit der Erkrankung.

Entspannungsübungen können helfen

Gegen Einschränkungen im Alltag empfehlen sich Entspannungstechniken, weil Stress und Unsicherheit das Zittern verstärken können. Betroffene meiden am besten Alkohol und Koffein, weil der Tremor auch dadurch zunehmen kann. Alkohol lindert die Symptome zwar zunächst, lässt sie aber am nächsten Tag umso stärker auftreten. 

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