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Stress: Sechs von zehn jungen Deutschen fühlen sich nicht gesund

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Schlapp und gestresst  

Umfrage: Freizeitstress belastet junge Deutsche mehr als Jobstress

15.10.2014, 12:51 Uhr | cme

Stress: Sechs von zehn jungen Deutschen fühlen sich nicht gesund. Junge Deutsche fühlen sich schlapp und gestresst.  (Quelle: Archiv)

Junge Deutsche fühlen sich schlapp und gestresst. (Quelle: Archiv)

Gestresst, müde und schlapp: Mehr als die Hälfte der Männer und Frauen zwischen 14 und 34 Jahren klagen über körperliche oder seelische Probleme. Zwei Drittel fühlen sich tagsüber häufig müde und schlapp. Als besonders belastend wird Freizeitstress empfunden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“ unter 1.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland.

Die Teilnehmer wurden unter anderem gefragt, wie gestresst und müde sie sich fühlen, wie viel Zeit sie vor dem Computer oder Tablet verbringen und was sie für ihre Gesundheit tun.

Frauen fühlen sich gestresster als Männer

Rundum gesund fühlten sich nur 41 Prozent der Befragten. Sieben von zehn Teilnehmern waren der Meinung, ihr Leben sei im vergangenen Jahr anstrengender geworden, 57 Prozent fühlten sich oft gestresst. Und 75 Prozent hätten gerne mehr Zeit, sich gezielt zu entspannen. Frauen empfanden die Belastung durch Stress dabei insgesamt deutlich stärker als Männer.

UMFRAGE
Fühlen Sie sich gestresst?

Ein Gesundheitsbewusstsein ist bei den jungen Menschen zwar vorhanden, doch an der Umsetzung hapert es. So würden zwei Drittel der Befragten gerne mehr für ihre Gesundheit tun, meinen aber, keine Zeit dafür zu haben. 76 Prozent der Teilnehmer würden gerne mehr Sport treiben, 77 Prozent sich gesünder ernähren.

Freizeitstress größer als beruflicher Stress

Allerdings scheint nicht der Stress in Schule, Ausbildung oder Beruf ausschlaggebend für die zunehmende Überforderung zu sein. Nur 22 Prozent sahen sich hier zu hohen Belastungen ausgesetzt. Eine größere Rolle spielt der private Stress: 42 Prozent der befragten Frauen und 38 Prozent der Männer meinten, sie müssten ständig für Freunde und Familie erreichbar sein.

Offenbar spielen auch die digitalen Medien eine große Rolle: Ein Großteil der Befragten gab an, in seiner Freizeit mehr als drei Stunden täglich vor Smartphone, Tablet und Computer zu verbringen.

"Gesundheitsvorsorge für junge Menschen stärker in den Vordergrund rücken"

„Ganz entscheidend auf die Gesundheit der jungen Bundesbürger wirkt sich zunehmender Stress aus.", sagt Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse. "Gegenüber unserer Vorjahresbefragung ist der Anteil der Befragten, die über Müdigkeit und Schlappheit klagen, sogar leicht gestiegen.“ Gänsler bezeichnet dies als "alarmierendes Ergebnis, das aufhorchen lässt“.

Der Vorstandsvorsitzende fordert, Gesundheitsvorsorge für junge Menschen weitaus stärker als bisher in den Vordergrund zu rücken und sieht hier vor allem die Politik in der Pflicht.

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