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Sodbrennen: Drei Wochen sind ein Alarmzeichen

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Hinweis auf Krebs  

Drei Wochen andauerndes Sodbrennen ist ein Alarmzeichen

26.01.2015, 14:28 Uhr | cme

Sodbrennen: Drei Wochen sind ein Alarmzeichen. Sodbrennen entsteht, wenn Magensaft zurück in die Speiseröhre fließt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sodbrennen entsteht, wenn Magensaft zurück in die Speiseröhre fließt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Magen drückt und ein brennender Schmerz zieht sich vom Oberbauch bis zum Hals: Sodbrennen hat fast jeder mal. Hält der unangenehme Schmerz über drei Wochen lang an, sollte man dringend zum Arzt gehen, denn im schlimmsten Fall kann Krebs dahinter stecken. Darauf machen britische Ärzte im Rahmen einer Anti-Krebs-Kampage aufmerksam.

"Be clear on cancer" heißt die Kampagne des britischen National Health Service (NHS) - zu deutsch etwa "Sei dir über Krebs im Klaren". Den Medizinern zufolge kann ein derart lang anhaltendes Sodbrennen ein Zeichen für Magen- oder Speiseröhrenkrebs sein.

Auch Völlegefühl und Schluckbeschwerden sind Warnzeichen

"Gehen Sie sofort zum Arzt, wenn Sie über drei Wochen lang fast täglich Sodbrennen haben", schreiben die Experten vom NHS auf ihrer Homepage. Als weitere Symptome nennen sie anhaltende Verdauungsstörungen, Völlegefühl und Schluckbeschwerden. Auch häufiges Aufstoßen, übermäßige Blähungen, Gewichtsverlust oder Magenschmerzen seien Warnzeichen, mit denen man zum Arzt gehen sollte.

Frühe Diagnose erhöht Überlebenschancen

"Sie verschwenden nicht die Zeit Ihres Arztes", schreiben die Experten weiter. "Wenn es nichts Schlimmes ist, können Sie beruhigt sein. Wenn es aber Magen- oder Speiseröhrenkrebs ist, macht eine frühe Diagnose die Behandlung einfacher.“

Eine frühzeitige Diagnose ist bei beiden Krebsarten entscheidend für die Überlebenschancen. Wird der Tumor im Frühstadium entdeckt, leben zwei Drittel der Betroffenen fünf Jahre oder länger. Wird der Krebs hingegen erst sehr spät entdeckt, liegen die Überlebenschancen nur noch bei etwa drei Prozent.

So beugen Sie Speiseröhrenkrebs vor

Im Rahmen der Kampagne geben die NHS-Experten auch Tipps, wie jeder sein Risiko, an Magen- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken, reduzieren kann. Sie empfehlen, nicht zu rauchen und Alkohol nur in Maßen zu trinken. Zudem beuge auch eine gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Fisch und Vollkorn den Krebsarten vor. Weiterhin empfehlen die Mediziner, Übergewicht abzubauen und sich mehr zu bewegen.

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