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Texas: Zika-Virus erstmals durch ungeschützten Sex übertragen

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Fall in Texas  

Zika-Virus erstmals durch Sex übertragen

03.02.2016, 15:15 Uhr | dpa, t-online.de

Texas: Zika-Virus erstmals durch ungeschützten Sex übertragen. Die Mücke Aedes Aegypti in einem Forschungslabor in Kolumbien. (Quelle: Reuters)

Die Mücke Aedes Aegypti in einem Forschungslabor in Kolumbien. (Quelle: Reuters)

Es war nur eine Frage der Zeit - jetzt ist es passiert: Texas meldet die erste Zika-Infektion durch ungeschützten Sex. In Brasilien ist derweil die Zahl der fehlgebildeten Babys gestiegen.

Die Gesundheitsbehörde in Dallas meldete, der Patient (oder die Patientin) habe sich beim Sex mit einem Menschen infiziert, der aus einem vom Virus stark betroffenen Land zurückgekehrt war.

"Jetzt wissen wir, dass das Zika-Virus durch Sex übertragen werden kann", sagte Zachary Thompson, Direktor der texanischen Gesundheitsbehörde. Herkunft und Geschlecht der Betroffenen nannte Thompson nicht.

Keine Gefahr in Deutschland

In Deutschland gibt es Experten zufolge keine Gefahr einer Ansteckung. Die das Virus übertragende Moskitoart komme hierzulande nicht vor. Bisher gibt es nur einige eingeschleppte Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Osnabrück war das Virus bei einer Frau festgestellt worden, die zuvor in Haiti Urlaub gemacht hatte.

Die WHO betonte erneut, dass die Gefährlichkeit des Erregers nicht mit dem oft tödlichen Ebola-Virus vergleichbar sei.

Mehr Babys mit Fehlbildungen

In Brasilien steigt unterdessen die Zahl der Schädelfehlbildungen bei Babys. Es ist das bisher am stärksten betroffene Land. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilte, stieg die Zahl von 270 auf 404 - in 17 Fällen konnte nachgewiesen werden, dass sich schwangere Frauen zuvor mit dem Zika-Virus infiziert hatten. Zuvor waren es sechs Fälle. Zudem werden derzeit noch 3670 Fälle mit einem Verdacht auf Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) untersucht.

Das von Stechmücken übertragene Virus steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren bei Neugeborenen die Schädelfehlbildungen zu verursachen. Experten gingen zuvor bereits davon aus, dass Zika auch durch ungeschützten Sex übertragen werden kann. Am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Bislang ist das Virus innerhalb weniger Monate in 26 Ländern Lateinamerikas aufgetaucht.

Erstmals wurde der Erreger 1947 im Zika-Wald in Uganda entdeckt. Normalerweise löst er grippeähnliche Symptome oder Hautausschlag aus. Nicht jeder Infizierte erkrankt.

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