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Studie zeigt: Kaffee kann Darmkrebs-Risiko verringern

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Ab zwei Tassen täglich sinkt das Risiko  

Kaffee senkt laut Studie das Darmkrebsrisiko

05.04.2016, 13:01 Uhr | cme

Studie zeigt: Kaffee kann Darmkrebs-Risiko verringern. Kaffee hat viele positive Wirkungen - darauf deuten Studien hin.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kaffee hat viele positive Wirkungen - darauf deuten Studien hin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kaffee ist erstaunlich gesund. Immer mehr Studien zeigen, dass das Bohnengetränk beispielsweise vor Lebererkrankungen oder Diabetes schützen kann. Nun deutet eine neue Untersuchung darauf hin, dass der regelmäßige Konsum von Kaffee auch Darmkrebs vorbeugt. 

Die Wissenschaftler der University of Southern California um Stephen Gruber untersuchten den Kaffeekonsum von 5100 Männern und Frauen, die an Darmkrebs leiden sowie von 4000 gesunden Probanden. Die Teilnehmer dokumentierten dafür, wie viel Espresso, Filterkaffee oder entkoffeinierten Kaffee sie in dem Jahr zuvor getrunken hatten.

Schon ab zwei Tassen täglich sinkt das Risiko

Daneben sollten die Probanden auch Angaben zu anderen Einflussfaktoren von Krebs machen, wie beispielsweise zur Familiengeschichte sowie ihrem Rauch-, Ernährungs- und Bewegungsverhalten. Die Forscher rechneten den Einfluss dieser Faktoren heraus. Dennoch blieb ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Kaffeekonsum und dem Darmkrebsrisiko bestehen. 

So war das Risiko zu erkranken bereits bei zwei Tassen Kaffee täglich um 26 Prozent verringert. Bei mehr als zweieinhalb Tassen täglich sank das Risiko gegenüber den Kaffee-Abstinenzlern sogar um 50 Prozent. Dabei spielte es keine Rolle, welchen Kaffee die Probanden konsumierten. 

Positive Inhaltsstoffe im Kaffee

Wie die meisten Studien über Ernährung und Gesundheit zeigt die aktuelle Untersuchung lediglich einen statistischen Zusammenhang. Ob der Kaffeekonsum tatsächlich Darmkrebs vorbeugt, ist noch nicht zweifelsfrei belegt. So ist es theoretisch möglich, dass Menschen mit Verdauungsproblemen häufiger auf Kaffee verzichten. Diese Menschen haben aufgrund ihrer Darmprobleme ein höheres Darmkrebsrisiko. 

Studienleiter Stephen Gruber weist allerdings darauf hin, dass Kaffee viele Inhaltsstoffe enthält, die zur Darmgesundheit beitragen könnten. So sei die positive Wirkung von Polyphenolen oder Melanoidinen durchaus belegt. Allerdings müssten weitere Studien folgen, bevor man den Konsum von Kaffee als vorbeugende Maßnahme empfehlen könne. 

Erst kürzlich hatte eine Studie gezeigt, dass Kaffee das Leberkrebsrisiko senken kann. Grund dafür sei, dass Inhaltsstoffe der Bohnen die Leber vor Entzündungen und Zellschäden schützt. 


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