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Zika-Virus erstmals von Frau auf Mann beim Sex übertragen

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Ansteckung beim Sex  

Zika-Virus wird auch von Frau zu Mann übertragen

18.07.2016, 08:18 Uhr | dpa, AFP

Zika-Virus erstmals von Frau auf Mann beim Sex übertragen. Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) gelten als Hauptüberträger des Zika-Virus.

Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) gelten als Hauptüberträger des Zika-Virus. Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika-Infektionen bei Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen kann. Foto: Boris Roessler/Archiv. (Quelle: dpa)

Das Zika-Virus kann bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr auch von Frau zu Mann übertragen werden. Nach Informationen der US-Gesundheitsbehörde CDC ist ein solcher Ansteckungsweg nun erstmals in New York dokumentiert worden.

Zwar war bereits bekannt, dass das Virus nicht nur durch Mückenstiche, sondern auch durch Sex ohne Kondom übertragen werden kann. Doch wurden bislang nur Fälle vermeldet, in denen Männer und nicht Frauen das Virus übertrugen.

In dem jetzt bekannt gewordenen Fall hatte die Frau den Angaben zufolge am Tag der Rückkehr von ihrer Reise Sex mit ihrem Partner. Sie wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass sie mit Zika infiziert war. Erst am Tag nach ihrer Heimkehr bekam sie laut CDC Fieber und Rückenschmerzen, und ihre Hände und Füße schwollen an, worauf hin sie positiv auf das Virus getestet wurde.

Zika-Virus grassiert in Mittel -und Südamerika

Inzwischen gilt es als erwiesen, dass Zika bei einer Infektion von Schwangeren zu schweren Schädelfehlbildungen der Kinder führen und weitere neurologische Schäden auslösen kann. Aktuell verbreitet ist das Virus vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik. Brasilien ist mit bislang rund anderthalb Millionen infizierten Menschen am stärksten betroffen.

Kondom schützt vor Ansteckung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Rückkehrern aus von Zika betroffenen Ländern, mindestens ein halbes Jahr beim Sex mit Schwangeren Kondome zum Schutz vor Ansteckung zu verwenden. Bei Nicht-Schwangeren rät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens einen Monat lang nach der Rückkehr zu geschütztem Sex.

Wegen der Zika-Epidemie rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Februar einen "weltweiten Gesundheitsnotstand" aus. Bislang gibt es noch keinen Impfstoff gegen das Virus.

Das Zika-Virus ist in tropischen Ländern heimisch. (Quelle: dpa)Das Zika-Virus ist in tropischen Ländern heimisch. (Quelle: dpa)


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