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Formen und Ursachen von Gedächtnisstörungen

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Formen und Ursachen  

Ist eine Gedächtnisschwäche immer gleich Demenz?

12.06.2017, 11:39 Uhr | hs, t-online.de

Formen und Ursachen von Gedächtnisstörungen. Wenn die Gedächtnisschwäche zunimmt, dann wird der Alltag zum Problem. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Highwaystarz-Photography)

Wenn die Gedächtnisschwäche zunimmt, dann wird der Alltag zum Problem (Quelle: Highwaystarz-Photography/Thinkstock by Getty-Images)

Vergesslichkeit ist nichts Ungewöhnliches: Jeden lässt das Gedächtnis mal im Stich, wenn es um Namen oder das verlegte Portemonnaie geht. Nicht jede kurzzeitige Gedächtnisschwäche ist besorgniserregend. Wir geben einen Überblick über die Formen und Ursachen von Konzentrations- und Gedächtnisstörungen.

Schusseligkeit muss nicht krankhaft sein

Wer ein bisschen schusselig ist, der leidet nicht zwingend an Demenz oder Alzheimer. Manchmal kann es einfach Flüssigkeitsmangel, zu wenig Schlaf oder der berufliche Stress sein, der zu kurzen Aussetzern führt.

Auch im Alter nimmt die Denkleistung ab – das ist ganz normal. Das Gehirn scheint zwar weiterhin in der Lage zu sein, neue Hirnzellen auszubilden. Doch die Zahl der Verbindungen zwischen den Nervenzellen wird geringer.

Wann muss ein Arzt helfen?

Wenn die Aufgaben des Alltags aber zu großen Problemen werden, dann steckt hinter der Gedächtnisschwäche möglicherweise eine schwerwiegende Krankheit. Streikt das Erinnerungsvermögen bei Ihnen oder einem Angehörigen immer häufiger, dann klären Sie die Ursachen der Vergesslichkeit mit einem Arzt ab. Der Hausarzt kann eine erste Diagnose vornehmen und Überweisungen zu Neurologen oder Psychologen ausstellen.

Demenz – wenn der Alltag zum Problem wird

Demenz ist der Oberbegriff für Erkrankungsbilder, die mit dem Verlust der geistigen Funktionen einhergehen. Betroffenen fällt das Erinnern, das Sprechen, die Orientierung und auch das Rechnen zunehmend schwerer. Schlussendlich kann sich die gesamte Persönlichkeit des Erkrankten verändern.

Alzheimer – wenn das Gehirn abbaut

Alzheimer ist eine spezielle Form und auch die häufigste aller Demenzerkrankungen. Bei der Alzheimer-Demenz sterben immer mehr Nervenzellen im Gehirn ab. Dabei werden auch die Übertragungsstellen zwischen den Zellen zerstört und der Informationsfluss damit unterbrochen. Die Krankheit kann auch schon in jungen Jahren ausbrechen. Ab dem 50. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung aber immer weiter an.

Amnesie – wenn das Gedächtnis nicht will

Bei einer Amnesie handelt es sich um einen Gedächtnisverlust der vorübergehend oder permanent sein kann. Der Betroffene kann dann nicht mehr auf Informationen zugreifen, die im Gedächtnis gespeichert sind. Allerdings sind nicht alle Erinnerungen gleich stark betroffen. Was länger zurückliegt, kann besser erinnert werden, als vor Kurzem Gespeichertes. Neues gelangt nicht mehr so einfach in das Langzeitgedächtnis.

Der Teil des Gedächtnisses, in dem Handlungsabläufe gespeichert sind, ist meistens nicht betroffen. So können Amnesiepatienten sich zwar noch die Schuhe binden, sich aber nur schwer an Erlebtes erinnern.

Eine Amnesie kann unter anderen diese Ursachen haben:

  • Eine Alzheimererkrankung
  • Traumatische Erlebnisse
  • Medikamente wie Psychopharmaka
  • Verletzungen am Kopf durch Unfälle
  • Ein Schlaganfall

Wortfindungsschwierigkeiten – "Ähm..." oder "Wie hieß das noch?"

Einzelne Aussetzer sind kein Grund zur Beunruhigung. Schon ab Mitte zwanzig kann das Gehirn anfangen zu altern. Auch stressbedingt kann es zu Problemen beim Sprechen kommen. Eine vorübergehende Gedächtnisschwäche wie Wortfindungsschwierigkeiten können dann auftreten. Erst wenn sich Aussetzer häufen, kann das auf eine Krankheit hindeuten. Sprachprobleme können beispielsweise ein Hinweis auf eine beginnende Demenzerkrankung sein.

Blackout – wenn nichts mehr geht

Bei einem Blackout sind alle Erinnerungen für eine kurze Zeit wie ausgelöscht. Das Phänomen tritt in Stresssituationen auf. Unter Termindruck, in Prüfungen oder im Streit schüttet der Körper die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus, die die Gedächtnisleistung beeinflussen. Der Stress schaltet dann quasi das Gehirn aus. Lässt die Anspannung nach, dann kehren auch die Erinnerungen zurück.

Denkblockade – wenn die Psyche krank ist

Wer Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren oder einfache Entscheidungen zu treffen, der leidet möglicherweise unter einer Denkblockade. Die Probleme können lange andauern und eines von vielen Symptomen einer Depression sein. Betroffene sollten dann Rat beim Hausarzt oder einem Psychologen suchen.

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