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Mythen rund um das Gedächtnis

24.04.2017, 16:33 Uhr | Ratiopharm, PR

ANZEIGE: Mythen rund um das Gedächtnis. Puzzle trainieren die kognitiven Fähigkeiten und stärken das Gedächtnis (Quelle: ratiopharm)

Puzzle trainieren die kognitiven Fähigkeiten und stärken das Gedächtnis (Quelle: ratiopharm)

Unser Gehirn ist ein sehr komplexes Organ und bis heute weiß man noch nicht genau, wie die zahlreichen verschiedenen Vorgänge im Gehirn konkret ablaufen. Daher gibt es rund um das Gehirn, das Denken und Lernen, zahlreiche Mythen und Halbwahrheiten. Lesen Sie hier, was an einigen gängigen Mythen dran ist.

Mythos 1: Wir nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns

Stimmt es tatsächlich, dass wir nur circa 10 Prozent unseres Gehirns verwenden, während der Rest quasi ungenutzt brach liegt? Heute weiß man: diese Vermutung ist nicht richtig. In der Wissenschaft besteht mittlerweile kein Zweifel mehr daran, dass nicht nur ein kleiner Teil, sondern unser gesamtes Gehirn ständig im Einsatz ist.

Grund für die fälschliche Annahme von nur 10 Prozent Aktivität sind vermutlich bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomografie (MRT). Mit dieser Methode werden bei bestimmten Handlungen zu bestimmten Zeitpunkten nur ganz bestimmte Bereiche im Gehirn als aktive Bereiche dargestellt. Richtig ist jedoch, dass zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Bereiche aktiv sind. Das MRT ist sozusagen nur eine Momentaufnahme.

Mythos 2: Je größer das Gehirn, desto klüger

Kommt es bei der Intelligenz auf die Größe des Gehirns an? Diese Vermutung liegt nahe, unterscheidet sich der Mensch von seinen Verwandten, den Menschenaffen, doch unter anderem durch ein deutlich größeres Gehirn. Und der Mensch ist im Laufe der Evolution zu sehr viel mehr Dingen als andere Lebewesen fähig. Daher stellt sich die Frage, ob auch für die menschliche Intelligenz ein besonders großes Gehirn von Vorteil sein könnte.

Forscher haben aber nun herausgefunden, dass die Gehirngröße für die Leistung in einem Intelligenztest nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das Hirnvolumen hängt zwar mit dem IQ zusammen, aber in einem deutlich geringeren Ausmaß als bisher angenommen. Offensichtlich haben die Struktur und die Unversehrtheit des Gehirns einen wesentlich größeren Einfluss. Dafür spricht auch, dass Männer im Durchschnitt um 10 Prozent größere Gehirne besitzen, die kognitiven Fähigkeiten sich jedoch nicht von denen der Frauen unterscheiden.

Mythos 3: Man kann im Schlaf lernen

Vielleicht kennen Sie auch die Tipps, bis spät in die Nacht zu lernen und anschließend das Vokabelheft unters Kopfkissen zu legen. Oder den Lernstoff auf Tonband aufzunehmen und über Nacht im Schlaf anzuhören. Doch bringt all das irgendetwas für die Lernleistung? Nein, denn unser Gehirn ist während des Schlafs stark von der Außenwelt abgegrenzt, sodass Informationen kaum noch zu ihm durchdringen. Allerdings spielt der Schlaf für das Lernen dennoch eine zentrale Rolle. Denn durch ausreichenden und tiefen Schlaf bleibt vorher Erlerntes besser im Gedächtnis haften.

Was tagsüber gelernt wird, gelangt zunächst in eine Art „Zwischenspeicher“. Nachts entscheidet sich dann, welche Informationen in das Langzeitgedächtnis aufgenommen und welche gelöscht werden. Am nächsten Tag ist der Zwischenspeicher dann wieder aufnahmefähig für neue Informationen. Insbesondere der Tiefschlaf scheint für das Lernen wichtig zu sein. Wissenschaftler fanden heraus, dass mindestens sieben Stunden Schlaf in dunkler Umgebung und im Einklang mit der inneren Uhr für ein erfolgreiches Lernen notwendig sind.

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