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Die Familie auf der Couch

18.11.2008, 10:25 Uhr | rev, dpa

Auch Einzelgespräche sinnvoll

Einer für alle, alle für einen - ob die ganze Familie wöchentlich beim Therapeuten sitzen muss, entscheidet jedoch immer der Einzelfall. "Manchmal ist es sinnvoller, erst auf den Einzelnen zu schauen, bevor man alle zusammensetzt", sagt Merbach. Statt Gruppentherapie können auch alle Familienmitglieder zunächst in Einzelgesprächen Kontakt zum Therapeuten aufbauen. "Das bietet sich vor allem an, wenn die Familienmitglieder nicht mehr offen miteinander reden können oder sich Schutzhaltungen aufgebaut haben."

Therapie mit unvollständiger Familie auch möglich

Will ein Familienmitglied nicht mit in die Therapie, sollten ihm die Angehörigen freundlich vermitteln, wie wichtig seine Unterstützung ist. "Zeigen Sie, wie sehr Sie sich die Hilfe und Unterstützung aller wünschen", rät Reich. Manchmal helfe dabei ein Einzelgespräch mit dem Therapeuten, um Vorbehalte abzubauen. Denn: "In eine Therapie einbezogen zu werden, ist natürlich für viele Menschen unangenehm." Weigert sich jemand aber partout, mitzumachen, sollte das akzeptiert werden. "Man kann auch eine erfolgreiche Therapie mit der unvollständigen Familie durchführen", sagt Merbach.

Nicht staatlich anerkannt

Ob eine Familientherapie möglich ist, entscheidet auch die Geldbörse. "Die systemische Familientherapie ist bisher nicht staatlich anerkannt und wird deshalb nicht von den Kassen bezahlt", sagt Reich. Wer auf die volle finanzielle Unterstützung der Krankenkasse angewiesen ist, muss immer noch den klassischen Weg über die Einzeltherapie wählen: "Der Therapeut hat aber auch hier die Möglichkeit, das System Familie und die Angehörigen für mehrere Gesprächssitzungen mit in die Therapie einzubeziehen." Dies allerdings nur bei anerkannten psychischen Problemen. "Bei Beziehungsproblemen innerhalb der Familie muss eine Familientherapie immer selbst bezahlt werden."

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