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Spätabtreibung: "Sie gehen durch die Hölle"

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Abtreibung  

Spätabtreibung: "Sie gehen durch die Hölle"

08.01.2009, 17:11 Uhr | sca, dpa

Was sagt die Politik?

Nach jahrelangen Bemühungen will die Union ihren Vorstoß zur Verringerung von Spätabtreibungen auf den parlamentarischen Weg bringen. Mit ihrem Antrag zielt die Union auf eine Änderung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes. Der Koalitionsvertrag sah einen Prüfauftrag vor. Es herrscht Übereinstimmung darüber, dass die Zahl der Spätabtreibungen verringert werden muss. Es gehe darum, schwangeren Frauen in einer existenziellen Situation zu helfen und neue Lebenschancen für die ungeborenen Kinder zu eröffnen, bei denen eine Behinderung vermutet werde.

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Kriterium: Gefahr für die Mutter

Voraussetzung für eine Spätabtreibung ist eine Gefahr für den körperlichen und seelischen Zustand der Mutter. In der Praxis geht es aber meist um Fälle, in denen eine schwere Behinderung des Kindes droht. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 229 Schwangerschaften nach der 22. Woche abgebrochen. Der Unions-Gesetzentwurf will den Arzt, der eine Behinderung oder schwere Erkrankung diagnostiziert, zu einer Beratung für die Schwangere verpflichten. Diese muss er auch dokumentieren. Zwischen der Beratung und einem möglichen Abbruch sollen drei Tage Bedenkzeit stehen. Kommt der Arzt der Pflicht nicht nach, droht ihm ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.

Recht auf psychosoziale Betreuung

Die SPD-Politikerin Schmidt erklärte, in dem Antrag werde weder Schwangeren Leichtfertigkeit unterstellt, noch würden ihnen zusätzliche Pflichten aufgebürdet. In dieser "Schocksituation" müsse die Frau wissen, dass sie ein Recht auf psychosoziale Betreuung habe.

Kritik von den Frauenärzten

Scharfe Kritik kam von den Frauenärzten. Der Entwurf beschädige das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patientin, kritisierte der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Frauenärzte-Verbandes, Werner Harlfinger. Bereits jetzt seien Mediziner dazu verpflichtet, Schwangere, die möglicherweise ein behindertes Kind austragen, ausführlich zu beraten.

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