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U-Untersuchungen werden möglicherweise bald Pflichttermine

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U-Untersuchungen  

Gesundheitscheck von der Geburt bis zur Pubertät

27.05.2010, 14:59 Uhr | das geflügelte wort, t-online.de

U-Untersuchungen werden möglicherweise bald Pflichttermine. Regelmäßige Untersuchungen als Ziel.

Regelmäßige Untersuchungen als Ziel. (Bild: imago)

Die insgesamt zehn Früherkennungstermine beim Kinderarzt dokumentieren die Entwicklung des Kindes. Auf diese Weise können und sollen eventuelle Probleme frühzeitig erkannt werden. Das gilt nicht nur für Entwicklungsstörungen, sondern auch für Misshandlungen und Vernachlässigung.

Zentrale Meldestelle zur Überwachung

Bis vor kurzem folgten keinerlei Konsequenzen, wenn Eltern die U-Untersuchungen beim Kinderarzt nicht wahrnahmen, denn es stand ihnen frei, die zehn Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. Aufgrund zahlreicher Fälle von Misshandlungen und Verwahrlosungen in den letzten Jahren, verlangt das Gesetz jetzt, dass alle Kinder, bei denen eine Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt ansteht, an eine zentrale Stelle gemeldet werden. Die Meldestelle lädt die Eltern zur Teilnahme an den Untersuchungen ein und fordert sie gegebenenfalls auf, eine versäumte Untersuchung nachzuholen. Kommen die Eltern der Aufforderung nicht nach, wird das zuständige Gesundheitsamt eingeschaltet, welches Kontakt zu der betroffenen Familie aufnimmt. Bleibt die Kontaktaufnahme erfolglos, wird das Jugendamt informiert.

Vom ersten Tag bis zur Einschulung

Derzeit werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss die Untersuchungsinhalte des gesamten Kinder-Früherkennungsprogramms überarbeitet. In Zukunft soll zum Beispiel deutlich mehr Wert auf die Erkennung von psychischen Erkrankungen gelegt werden. Ziel der gesamten U-Untersuchungen ist die regelmäßige Untersuchung des Kindes durch einen Arzt, vom ersten Tag bis zur Einschulung. Jede U-Untersuchung hat einen besonderen Schwerpunkt. Wobei man nicht vergessen darf, dass jeder Kinderarzt seine eigene Vorgehensweise hat und jedes Kind seine ihm eigene Entwicklung, die nicht immer der Norm entsprechen muss, um normal zu sein.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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