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Sport: Eltern müssen Bewegung der Kinder fördern II

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Sport und Bewegung  

Kinder brauchen Bewegung

05.02.2009, 11:37 Uhr | rev, ddp

Sport: Eltern müssen Bewegung der Kinder fördern II. Eltern sollten ihre Kinder zu Bewegung und Sport animieren.

Eltern sollten ihre Kinder zu Bewegung und Sport animieren. (Bild: Archiv)

Eltern als Vorbilder

"Wie viel sich Kinder bewegen, hängt vor allem vom Alltag der Familie ab", bestätigt auch Jan Holze, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend. Daher sollte man zum Beispiel schauen, ob der Nachwuchs vielleicht doch sicher zur Schule laufen könne, statt von Erwachsenen mit dem Auto gebracht zu werden. Kinder hätten auch eher Spaß an Bewegung und Sport, je selbstverständlicher diese Aktivitäten für ihre Eltern seien. Auch gemeinsame Unternehmungen seien motivierend. Dabei sei vieles denkbar, von den ersten Ballspielen im Kleinkindalter bis zu längeren Fahrradausflügen mit Jugendlichen.

Sportvereine und Sportbund helfen

Die Bewegungsangebote von Institutionen und Vereinen beginnen meist mit Kursen für Babymassage oder Babyschwimmen. "Danach gibt es leider oft eine Lücke bis zum Alter von etwa drei bis vier Jahren", sagt Christine Graf. Immer mehr Vereine hätten aber etwa Eltern-und-Kind-Turnen im Programm oder böten Familien mit jüngeren Kindern an, für sie passende Bewegungslandschaften in Turnhallen zu nutzen. Auf der Suche nach solchen Möglichkeiten können Eltern sich zum Beispiel an die Sportvereine in ihrer Umgebung wenden, an den örtlichen Sportbund oder das zuständige Sportamt.

Wichtig: Altersgerechtes Training

Viele Sportarten kennen keine Altersuntergrenzen und einige Vereine öffnen sich schon den Allerkleinsten. Wichtig sei aber, dass Kinder altersgerecht angeleitet würden. Um das herauszufinden, sollten Eltern zum Beispiel nach der Ausbildung des Trainers fragen und einer möglichen Zusatzqualifikation im Elementarbereich. "Außerdem sollte man sich ein Bild davon machen, wie der Anleiter mit den Kindern spricht und ob auch schwächere Gruppenmitglieder mit einbezogen werden", sagt Jan Holze.

Leistungsdruck sollte sich in Vereinen in Grenzen halten

Bei Kindern bis zu zwölf Jahren ist eine breite Förderung der motorischen Fähigkeiten wichtig. Daher ist auch in der Fußballmannschaft von Tim ganzheitliches Training angesagt. "Dabei wird zum Beispiel nicht nur geübt, wie man mit dem Ball dribbelt, sondern auch wie man hinfällt", erläutert Holze. Misstrauisch sollten Eltern hingegen werden, wenn ein Verein auch im Kinderbereich vor allem mit Meisterschaften glänzen möchte.

Schnupperkurse nutzen

Anders als Tim wissen viele Kinder nicht, welcher Sportart sie sich widmen möchten. Manche Vereine bieten daher ein sogenanntes Sportartenkarussell an, bei dem die Minis in einer festen Gruppe verschiedene Aktivitäten ausprobieren. Weit verbreitet seien kostenlose Schnuppertrainings, für die man sich auch die eventuell nötige Ausrüstung leihen könne. "Eltern sollten immer auch damit rechnen, dass ihr Nachwuchs die Sportart oder den Verein wechseln möchte", sagt Holze. Ob sich ein Kind wohlfühle, hänge schließlich von vielem ab, etwa vom Sport, dem Trainer oder den Mitspielern.

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