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Bewusstsein für Gefahren müssen Kinder erst lernen

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Entwicklung  

Bewusstsein für Gefahren müssen Kinder erst lernen

| dpa

Bewusstsein für Gefahren müssen Kinder erst lernen. Kind spielt am Herd.

Ein Gefahrenbewusstsein entwickeln Kinder erst nach und nach. (Bild: Imago)

Ihr vierjähriger Sohn rennt immer wieder mit Socken die rutschige Holztreppe hoch und runter, obwohl Sie ihn mehrfach auf die mögliche Unfallgefahr hingewiesen haben. Sätze wie "Pass auf und mach keinen Unsinn" können Sie sich schenken. Denn ein Bewusstsein für Gefahren müssen Kinder erst nach und nach entwickeln. Auf der ersten Stufe lernen sie mit ungefähr fünf bis sechs Jahren, eine akute Gefahr zu erkennen. Ein Unfall sei dann aber oft nicht mehr zu vermeiden, erläutert Maria Limbourg, Professorin und Kinderpsychologin an der Universität Duisburg-Essen. Auf der zweiten Stufe mit ungefähr acht Jahren beginne ein Kind, Risiken vorauszusehen und abzuschätzen, durch welches Verhalten es eine Gefahr reduzieren kann.

Vorbeugendes Verhalten erst im Alter von zehn Jahren

Doch erst im dritten Entwicklungsschritt mit rund zehn Jahren sind Kinder darüber hinaus in der Lage, sich vorbeugend zu verhalten und Gefahren dadurch zu reduzieren, erklärt Limbourg in der neuen Broschüre "Mit Sicherheit den Alltag meistern" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Aktion das Sichere Haus (DSH).

An konkrete Erfahrungen erinnern

Wollen Eltern ihre Kinder auf Gefahren hinweisen, sollten sie auf konkrete Erfahrungen aufbauen - etwa indem der Nachwuchs daran erinnert wird, wie er sich einmal verbrannt hat. Beim nächsten Feuer wird das Kind dann vorsichtiger sein, erklärt die BAuA. Allerdings seien erst ältere Kinder in der Lage, das am konkreten Fall Gelernte auf neue Situationen zu übertragen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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