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Kinder-Skizubehör schlechter als für Erwachsene

18.01.2010, 14:20 Uhr | t-online.de

Stiftung Warentest: Kinder-Skizubehör schlechter als für Erwachsene. Mädchen mit Skihelm und -brille.

Kinderskibrillen schneiden deutlich schlechter ab als Modelle für Erwachsene. (Bild: imago)

Schlechtes Abschneiden für Skibrillen und Skihelme für Kinder und Jugendliche: Laut Januar-Ausgabe der Zeitschrift "test" der Stiftung Warentest können viele Produkte für den Nachwuchs nicht mit vergleichbaren Erwachsenenmodellen mithalten. Nur vier von 16 Schlechtwetterbrillen sind „gut“, im Test für Erwachsenenbrillen waren es zehn von 17. Ähnlich schlecht schneiden Junior-Skihelme ab.

Schlechtwetterbrillen hellen auf

Obwohl in vielen europäischen Skigebieten für Kinder und Jugendliche bereits Helmpflicht gilt, gibt es keine Pflicht für Skibrillen. Doch die Vorteile sind vielfältig: Sie schützen vor UV-Licht, Wind, Fremdkörpern und verbessern sogar die Sicht. Je nach Wetterlage kann zwischen einer Schönwetterbrille mit braunen oder grauen Scheiben gegen grelles Licht und einer Schlechtwetterbrille gewählt werden. Ihre Scheiben in Gelb, Orange oder Rosa haben aufhellende Eigenschaften. Im aktuellen Test von Schlechtwetterbrillen für Kinder und Jugendliche konnte nur jedes dritte Modell überzeugen.

Scheiben halten Erschütterungen nicht aus

Anders als Erwachsenenmodelle bestehen die Junior-Brillen im Test aus einem weniger widerstandsfähigen Kunststoff. Die Gefahr für die jungen Skifahrer: Die Scheiben der Juniorbrillen waren nur mäßig schlagfest. Bei Stürzen könnte etwas darauf prallen und sie aufs Auge drücken. Beim Kauf sollte man deshalb auf eine doppelte Scheibe achten. Sie senkt bei fast allen Modellen die Verletzungsgefahr.

Schutz vor UV-Strahlen ist gewährleistet

Doch es gibt auch gute Nachrichten: In Sachen UV-Schutz sind fast alle Modelle, bis auf eine Ausnahme (Shadow von SH+) zuverlässig. Die UV-Strahlung ist in den Bergen viel stärker als im Flachland. Kinder und Jugendliche leiden darunter besonders, weil der natürliche Lichtschutz ihrer Augen noch nicht ausgereift ist. Augenärzte empfehlen, dass eine Skibrille die gefährlichen UV-Strahlen mit einer Wellenlänge von bis zu 400 Nanometern filtern sollte. Die Shadow von SH+ hält das nur etwa zur Hälfte ein.

Drei Brillen sind schadstoffbelastet

Deutliche Schadstoffprobleme traten bei drei getesteten Modellen auf. Wärme und Schweiß können Schadstoffe aus der Brille lösen. Über die Haut können sie in den Körper dringen. Der Brillenschaumstoff von Carrera Kimerik S und Uvex Comanche enthielt giftiges Phenol. In Rahmen der Casco Powder Jr. steckte der fortpflanzungsschädigende Weichmacher (DEHP). Er ist für Kinderspielzeug tabu und sollte daher auch nicht in Skibrillen für Kinder enthalten sein. DEHP könnte über den Schaumstoff auf die Haut und dann in den Körper gelangen, so Stiftung Warentest.

Junior-Skihelme stellen Sicherheitsgefahr dar

Auch die Sicherheit der Junior-Skihelme lässt zu wünschen übrig. Bei acht getesteten Modellen löste sich die Notöffnung am Kinnriemen erst bei einer Zugbelastung von mehr als 100 Kilo. Bleibt ein Kind damit etwa am Lift hängen, könne er sich damit strangulieren. Bei fünf der getesteten Helme könnten sich bei einem Sturz sogar Skistöcke durch den Helm bohren.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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