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Schlafen: Will mein Kind nicht schlafen oder kann es nicht? II

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Schlafen  

Will mein Kind nicht schlafen oder kann es nicht?

20.01.2009, 15:08 Uhr | das geflügelte wort

Ängste ernst nehmen

Gelegentlich stecken gerade bei Kindergarten- und Grundschulkindern noch unverarbeitete Erlebnisse des Tages oder grundsätzliche Ängste hinter der Weigerung, sich ins Bett zu begeben und dort auch zu bleiben. Diese Gefühle sollten Eltern nicht ignorieren. Oft hilft schon eine kleine Lampe oder ein beschützendes Stofftier, manchmal ist es auch nötig, gemeinsam mit dem Kind auf Monsterjagd zu gehen. Wenn man die Ängste des Kindes ernst nimmt, vermittelt man ihm Beruhigung und Sicherheit. Älteren kann es auch helfen, Entspannungsverfahren wie autogenes Training zu erlernen und so zur Ruhe zu finden.

Der Kampf ums Bett

Hier kann man auch mal eine Ausnahme machen und dem Kind zum Beispiel erlauben, die Nacht im elterlichen Bett zu verbringen. Wenn Sie deutlich machen, dass das für diese Nacht aber nicht für alle folgenden gilt, so wird Ihr Kind das auch akzeptieren. Nicht jede Grenze muss zu einem Prinzip werden und Kinder sind durchaus in der Lage, Ausnahmen als solche zu respektieren. Allerdings weitet sich das Thema Zubettgehen schnell zu einem Machtkampf mit den Eltern aus. Hier ist manchmal ein klares Wort hilfreicher als unzählige Diskussionen.

Eingeschlichene Gewohnheiten

Ein amerikanischer Professor hat in den achtziger Jahren ein Programm entwickelt, um Kinder zum Schlafen zu bringen: die Ferber-Methode, die auch die Grundlage für das Buch Jedes Kind kann schlafen lernen der Psychologin Annette Kast-Zahn und des Kinderarztes Hartmut Morgenroth ist. Es gibt Kinder, bei denen funktioniert diese Methode optimal. Das gilt aber definitiv nicht für alle. Was man jedoch grundsätzlich annehmen kann, ist, dass sich ungünstige Einschlafgewohnheiten einschleichen können, die dann in der Folge zu Durchschlafschwierigkeiten führen.

Der Mythos vom Durchschlafen

Kein Kind schläft die ganze Nacht durch. Bereits nach wenigen Stunden Schlaf wacht es auf und überprüft unbewusst, ob noch alles so ist, wie es beim Einschlafen auch war. Fehlt dann der Schnuller, die Flasche oder gar die Hand der Mutter, befindet sich das Kind plötzlich nicht mehr im Elternbett oder im Arm des Vaters, dann kann es - zumindest bis zu einem bestimmten Alter - nicht wieder in den Schlaf finden und fordert in der Regel lautstark die gewohnte Einschlafhilfe. Hier hängt es davon ab, ob das vom Kind erwartete Verhalten für die Eltern belastend ist oder nicht. „Wir sollten uns hüten, das eine oder andere mütterliche Verhalten als besser oder schlechter einzuschätzen“, so Remo H. Largo. Er weist aber darauf hin, dass nicht nur Geborgenheit, sondern auch die Erziehung zur Selbstständigkeit eine der großen Elternaufgaben ist. „Wenn ein Kind selbstständig einschlafen kann, ist es weniger abhängig von seiner Umgebung und leidet weniger unter Verlassenheitsängsten, wenn es nachts im dunklen Zimmer aufwacht.“

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