Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

Ärzte rufen zur Meningitis-Impfung von Kindern auf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Meningitis-Impfung  

Ärzte rufen zur Meningitis-Impfung von Kindern auf

20.04.2010, 14:19 Uhr | dpa, dpa

Ärzte rufen zur Meningitis-Impfung von Kindern auf. Die Impfung kann beim Kinder- oder Hausarzt nachgeholt werden. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Die Impfung kann beim Kinder- oder Hausarzt nachgeholt werden. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Im Kampf gegen die lebensgefährliche Hirnhautentzündung (Meningitis) rufen Mediziner zur verstärkten Impfung von Schulkindern auf. An Meningitis, die durch Meningokokken hervorgerufen wird, erkrankten besonders häufig Kinder und Jugendliche, teilte das Centrum für Reisemedizin (CRM) am Dienstag in Düsseldorf mit. Jedes Jahr steckten sich 400 bis 800 Menschen in Deutschland mit diesen Bakterien an. Trotz ärztlicher Behandlung sterben nach CRM-Angaben 10 Prozent der Patienten. Weitere 20 Prozent müssten mit Spätfolgen wie lebenslanger Taubheit oder der Amputation von Gliedmaßen leben.

Zweiter Weltmeningitistag

Zum zweiten Weltmeningitistag an diesem Samstag (24. April) will die Organisation CoMO, ein Bündnis von rund 20 Gesundheitsorganisationen aus 14 Ländern, auf die Ansteckungsgefahr und Folgen einer Infektion durch Meningokokken aufmerksam machen.

Impfschutz hat deutlich zugenommen

Seit 2006 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) in Deutschland die Impfung gegen Meningokokken C für alle Kinder im zweiten Lebensjahr. Seitdem habe der Impfschutz bei Kindern im Vorschulalter deutlich zugenommen. Allerdings hätten viele Kinder, die 2006 älter als zwei Jahre waren, keine Impfung erhalten, hieß es in der Mitteilung des CRM. Die Impfung könne beim Kinder- oder Hausarzt nachgeholt werden.

Gegen Typ B ist keine Impfung möglich

Gegen den ebenfalls gefährlichen und noch weiter verbreiteten Typ B ist die Impfung nach CRM-Angaben nicht möglich. Ein erster Impfstoff sei jedoch in der Erprobungsphase.

Impfnotwendigkeit für Austausch- und Gastschüler

Eine Reihe von Ländern wie Großbritannien, die Niederlande und Kanada fordern den Nachweis der Meningokokken-Impfung von Schülern und Studenten - auch von Austausch- oder Gastschülern aus Deutschland.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Heute bereut sie es: 
Emma Thompson lehnte Date mit Donald Trump ab

Die Schauspielerin verriet in einem Interview, dass Trump sie 1997 auf ein Date eingeladen hat. Video

Anzeige
Arztsuche 
Einen guten Arzt finden

Hier finden Sie Haus- und Fachärzte in Ihrer Nähe. Arztsuche


Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z

Anzeige
shopping-portal