Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

Mutter-Kind-Kur: Frauen haben Wahlrecht bei Klinik

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mutter-Kind-Kuren  

Mutter-Kind-Kur: Frauen haben Wahlrecht bei Klinik

21.04.2010, 09:40 Uhr | dpa, dpa

Mutter-Kind-Kur: Frauen haben Wahlrecht bei Klinik. Mutter-Kind-Kur: Frauen haben Wahlrecht bei Kliniken.

Berechtigte Wünsche der Versicherten müssten bei der Bewilligung berücksichtigt werden. (Bild: Imago)

Frauen haben ein Wahlrecht, in welcher Einrichtung sie eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur verbringen möchten. Sie müssten eventuell anfallende Mehrkosten nicht bezahlen, wenn ihr Wunsch nach einer bestimmten Klinik berechtigt ist. Darauf weist das Müttergenesungswerk in Berlin hin. Es gebe jedoch Krankenkassen, die Mütter mit Verweis auf das Wirtschaftlichkeitsgebot zu einer Zuzahlung aufforderten. Dieses Verfahren entspreche nicht den gesetzlichen Bestimmungen.

Paragraf 40 SGB V gilt nicht für Reha-Maßnahmen bei Müttern

Das Wunsch- und Wahlrecht der Versicherten ist im Sozialgesetzbuch (SGB) geregelt. Paragraf 40 SGB V schreibe zwar vor, Versicherten Mehrkosten in Rechnung zu stellen, wenn sie sich für eine Einrichtung entscheiden, für die es keinen Versorgungsvertrag mit der gesetzlichen Krankenversicherung gibt, erklärt Ann Marini, stellvertretende Pressesprecherin beim GKV-Spitzenverband. Dieser Passus gelte aber nicht für Reha-Maßnahmen bei Müttern (Paragraf 41 SGB V). Berechtigte Wünsche der Versicherten müssten bei der Bewilligung berücksichtigt werden.

Klinik muss Bedürfnissen entsprechen

Das Müttergenesungswerk rät Frauen, die Wunschklinik mit dem Antrag auf Mutter-Kind- oder Mütter-Kur einzureichen. Denn ob die Klinik zu den eigenen Bedürfnissen passt, sei wichtig für den Erfolg der Rehabilitation, erklärt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes. Für manche Mütter sei es sehr wichtig, dass die Kinder umfassend betreut werden, andere wünschten eine möglichst große Entfernung zum Wohnort, um Abstand gewinnen zu können. "Solche berechtigten Wünsche der Versicherten müssen berücksichtigt werden."

Berechtigung des Wunsches

Allerdings gehe es nicht um Beliebigkeit. Man könne als Begründung nicht angeben, dass man schon immer mal Ostfriesland angucken wollte, sagt Schilling.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Zaubern Sie die Zeichen der Zeit einfach weg
Bye-bye Falten mit Youthlift von asambeauty
Shopping
Boxspringbett inkl. Topper statt 1.111,- € für nur 599,- €
jetzt bei ROLLER.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017