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Kinderpsychologie: Beim Zubettbringen auf Kinder eingehen

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Kinderpsychologie  

"Schlaf, Kindlein, schlaf"

13.08.2010, 10:28 Uhr | dapd

Kinderpsychologie: Beim Zubettbringen auf Kinder eingehen. Vater liest seinen Söhnen im Bett eine Gute-Nacht-Geschichte vor.

Beim Zubettbringen sollten Eltern sanft auf ihre Kinder eingehen. (Bild: imago) (Quelle: imago)

Die Kinder schlafen einfach nicht, obwohl die Eltern sich so viel Zeit genommen haben, sie ins Bett zu bringen: Probleme beim Einschlafen sind in vielen Familien ein alltägliches Thema. Warum ist ein einfühlsames Zubettbringen wichtig und wie können Sie Ihren Kindern das Einschlafen erleichtern?

Das Besondere der "Schlafenszeit"

"Die Bettzeit kann eine sehr emotionale Phase sein", sagt der Familienforscher Douglas Teti von der Universität von Pennsylvania. "Für die meisten Kinder kündigt sie die längste Trennung von den Eltern während des Tages an." Um den Einfluss des elterlichen Verhaltens auf das Einschlafen zu erforschen, beobachtete der Wissenschaftler 35 Familien beim Zubettbringen ihrer Sprösslinge im Alter von bis zu zwei Jahren.

Auf emotionale Signale der Kinder eingehen

Laut der Studie fördert es das Einschlafen des Nachwuchses, wenn Eltern beim Zubettbringen der Kleinkinder sanft auf deren Gefühle eingehen. Am besten schlief der Nachwuchs jener Eltern ein, die auf emotionale Hinweise der Kinder reagierten. Zeigten die Kleinen etwa kein Interesse an einer Gute-Nacht-Geschichte oder starrten sie die Eltern unruhig an, gingen diese sanft darauf ein. Damit signalisierten sie dem Kind eine sichere Umgebung, wie die Forscher im "Journal of Family Psychology" erläutern. Ignorierten Väter und Mütter dagegen die kindlichen Emotionen, blieb der Nachwuchs eher unruhig. So zum Beispiel im Fall jener Frau, die ihrem Kind eine Geschichte vorlas, obwohl dieses klar signalisierte, dass es daran keinerlei Interesse hatte. "Das Kind stand vier Mal auf und verließ den Raum, bevor es schließlich einschlief", schreiben die Forscher.

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