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Spielzeugsicherheit: EU überarbeitet ihre Richtlinie

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Spielzeugsicherheit  

EU-Arbeitsgruppe zu Spielzeugsicherheit gestartet

10.11.2010, 09:32 Uhr | AFP

Spielzeugsicherheit: EU überarbeitet ihre Richtlinie. Brandgefährliches Spielzeug: Deutsche Minister drängen auf Verschärfung der EU-Richtlinie. (Bild: Stiftung Warentest)

Brandgefährliches Spielzeug: Deutsche Minister drängen auf Verschärfung der EU-Richtlinie. (Bild: Stiftung Warentest)

Rund zwei Wochen ist es her, dass die Stiftung Warentest ihren großen Spielzeugtest präsentiert hat, der zum Teil dramatische Sicherheitsverstöße der Hersteller bei der Produktion von Spielwaren offenbarte. Viele Produkte überschritten um ein Vielfaches die erlaubten Grenzwerte für Schadstoffe, waren leicht entflammbar oder enthielten Einzelteile, die sich schnell ablösten und dann von Kindern verschluckt werden könnten. Jetzt wird auf EU-Ebene endlich auch die Politik aktiv.

Überarbeitung der neuen EU-Spielzeug-Richtlinie

In Brüssel ist am Montag erstmals eine Arbeitsgruppe zur chemischen Sicherheit von Spielzeug zusammengekommen. Experten aus den Mitgliedsländern und der EU-Kommission beraten dort über Mängel der neuen EU-Spielzeugrichtlinie, die noch behoben werden sollen, bevor die Richtlinie ab Juli 2011 gelten wird, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin mitteilte.

80 Prozent der getesteten Spielwaren schadstoffbelastet

Die Stiftung Warentest hatte kürzlich bei der Untersuchung von Plüschtieren, Puppen und Holzspielzeugen in mehr als 80 Prozent der Fälle gesundheitsgefährdende Schadstoffe gefunden, neben polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen auch Formaldehyd, Schwermetalle wie Blei oder zinnorganische Verbindungen.

Deutsche Minister fordern schärfere Richtlinien für Schadstoffe

Er erwarte einen "Systemcheck hinsichtlich gefährlicher Substanzen", erklärte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Gefährliche Stoffe im Spielzeug müssten deutlich begrenzt werden. Die Gesundheit von Kindern müsse oberste Priorität haben. Ähnlich hatte sich in der vergangenen Woche schon Ressortkollegin Verbraucherschutzministerin Ilsa Aigner (CSU) geäußert. Auch sie forderte eine EU-weite Absenkung der zulässigen Grenzwerte für Schwermetalle sowie einen besseren Schutz vor allergen wirkenden und krebserzeugenden Stoffen.

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