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Elternbefragung gibt schon bei Babys Hinweise auf Autismus

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Elternbefragung gibt schon bei Babys Hinweise auf Autismus

29.04.2011, 09:11 Uhr | dapd

Elternbefragung gibt schon bei Babys Hinweise auf Autismus. Durch eine frühe Therapie wird das Gehirn des Babys positiv beeinflusst. (Foto: imago)

Durch eine frühe Therapie wird das Gehirn des Babys positiv beeinflusst. (Foto: imago)

Eine fünfminütige Elternbefragung kann schon bei Kindern im Alter von einem Jahr erste Hinweise auf eine autistische Störung geben. Das zeigen die Ergebnisse einer Studie aus 137 Kinderarztpraxen in Südkalifornien. Bei der Einjahres-Untersuchung sollten die Eltern einen Fragebogen ausfüllen und darin Auskunft geben zur Kommunikation ihrer Sprösslinge etwa in Form von Blickkontakt, Wörtern, Lauten oder Gesten.

Test hat hohe Erfolgsquote

Bei 184 der über 10.000 teilnehmenden Kinder lieferte die Befragung einen auffälligen Befund. Bei 32 von ihnen bestätigten zusätzliche Untersuchungen den Verdacht Autismus. 65 der Kinder hatten Sprach- oder Entwicklungsverzögerungen, und bei weiteren 36 Teilnehmern fanden die Mediziner andere Probleme. Damit habe der Test eine Erfolgsquote von 75 Prozent, schreiben die Forscher der Universität von Kalifornien im "Journal of Pediatrics".

Früher Therapiebeginn wirkt positiv auf Gehirn

Die zeitige Diagnose insbesondere von Autismus ermögliche eine frühe Behandlung, betont Studienleiterin Karen Pierce. "Es gibt reichlich Belege dafür, dass eine frühe Therapie das sich entwickelnde Gehirn positiv beeinflusst", sagt sie. "Die Möglichkeit, schon um den ersten Geburtstag herum Autismus festzustellen und damit auch eine Behandlung zu beginnen, hat enormes Potenzial, die Entwicklung betroffener Kinder zu beeinflussen." Das glauben offenbar auch die beteiligten Kinderärzte: Sämtliche an der Studie teilnehmenden Praxen nutzten die Fragebögen nach dem Ende der Studie weiter. Babys



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