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Röteln: Symptome, Behandlung und Impfung auf einen Blick

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Symptome, Behandlung und Impfung  

Das sollten Sie über die Röteln wissen

16.05.2011, 18:24 Uhr | ade

Röteln, Masern oder Windpocken gehören zu den typischen Kinderkrankheiten. Röteln werden durch eine Infektion mit Rubellaviren ausgelöst.Oft ist es schwierig zu erkennen, welche Krankheit genau vorliegt. Wir erklären Ihnen, an welchen Symptomen Sie die Krankheit erkennen können.

Für wen sind Röteln gefährlich?

Röteln sind für Kinder meist ungefährlich. Wirklich gefährlich ist der Virus für Schwangere. Die ersten acht Schwangerschaftswochen zählen zu den kritischsten. Das ungeborene Kind kann über die Plazenta infiziert und schwer geschädigt werden. Typische Fehlbildungen durch eine Rötelerkrankung in der Schwangerschaft sind Taubheit, Seh- und Herzfehler. Man spricht auch vom sogenannten Gregg-Syndrom. Wegen dieser Gefahr werden Schwangere routinemäßig vom Gynäkologen getestet, ob ein Schutz gegen Röteln besteht.
Neben werdenden Müttern kann eine Rötel-Infektion auch für ältere oder abwehrgeschwächte Patienten gefährlich werden. Häufig kommt es zu Komplikationen in Form von Gelenk- und Herzmuskelentzündungen oder schwerer Bronchitis.

Ausführlich:
Röteln in der Schwangerschaft
Kinderkrankheiten sind für ältere Menschen gefährlich

Symptome

Auf diese Anzeichen sollten Sie achten

Oft laufen Röteln gänzlich unbemerkt ab. Experten schätzen, dass jedes zweite Kind die Krankheit durchmacht, ohne dass die Eltern davon etwas mitbekommen. Die Symptome ähneln im Großen und Ganzen denen eines grippalen Infektes.

  • geschwollene Lymphknoten an Hals und Nacken
  • hellrote, kleine Flecken, die im Kopfbereich beginnen und sich über den ganzen Körper ausbreiten
  • Schnupfen
  • Husten
  • Kopfschmerzen
  • Bindehautentzündung
  • Fieber

Nach zwei bis drei Wochen zeigen sich die ersten Flecken im Bereich des Kopfes. Die Flecken sind sehr hell und daher oft nur schwer zu erkennen. Sie haben ungefähr die Größe einer Linse und sind scharf voneinander abgegrenzt. Die Flecken breiten sich schließlich auf dem ganzen Körper aus. Der Ausschlag bildet sich relativ schnell wieder zurück.

Ansteckung

Röteln sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit

Rötelviren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Das bedeutet, sie verbreiten sich durch Niesen oder Husten sehr schnell, die Ansteckungsgefahr ist deshalb extrem hoch. Etwa eine Woche vor und zehn Tage nach Erscheinen des fleckigen Ausschlags sind die Röteln ansteckend. Erst nach dieser Zeit sollten Kinder wieder in die Schule oder in den Kindergarten gehen. Der Kontakt zu Schwangeren ist unbedingt zu meiden.

Ausführlich:
Wie lange sind Kinderkrankheiten ansteckend?

Behandlung

Das können Sie bei Röteln tun

Konsultieren Sie in jedem Fall Ihren behandelnden Arzt. Am besten informieren Sie ihn schon bei der Terminabsprache, dass Sie den Verdacht auf Röteln haben. Vermutlich werden Sie dann erst gar nicht ins Wartezimmer geschickt. Bei einem unkomplizierten Verkauf ist keine besondere Behandlung erforderlich. Die grippeähnlichen Symptome lindern Sie durch:

  • Bettruhe
  • Wadenwickel
  • fiebersenkende Medikamente
  • viel Trinken

Impfung und Immunität

Das sollten Sie über die Impfung wissen

Nach auskurierter Erkrankung besteht eine Immunität gegen das Virus. Wegen der Gefahr in der Schwangerschaft sollte sich jedes Mädchen, das bis zur Pubertät keine Röteln hatte, impfen lassen. Kinder werden üblicherweise zwischen dem 12. und 15. Lebensmonat das erste Mal und zwischen dem 15. und 23. Monat das zweite Mal geimpft. Meist werden die Röteln in einer Dreifachimpfung zusammen mit den Mumps und Masern geimpft, der sogenannten MMR-Impfung.

Ausführlich:
Ist die MMR-Impfung gefährlich?
Rückkehr zur Impfpflicht vorerst kein Thema
Impfungen und Impftermine für Kinder

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