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Kinderärzte warnen vor möglichen Folgen einer Reisegelbsucht

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Kinderärzte warnen vor möglichen Folgen einer Reisegelbsucht

01.07.2011, 08:58 Uhr | dapd

Kinderärzte warnen vor möglichen Folgen einer Reisegelbsucht. Um Krankheiten vorzubeugen, sollte immer überprüft werden, ob alle notwendigen Impfungen vorliegen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Um Krankheiten vorzubeugen, sollte immer überprüft werden, ob alle notwendigen Impfungen vorliegen. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Sommerzeit ist Reisezeit. Bei einigen Zielen sollte allerdings genau geprüft werden, ob alle notwendigen Impfungen vorliegen. Gerade für Kinder kann es sonst schnell gefährlich werden - so auch bei Hepatitis A, der sogenannten Reisegelbsucht.

Symptome für Infektionen

Typisch für eine Infektion seien Fieber, Übelkeit, Abgeschlagenheit und Oberbauchbeschwerden, sowie eine Gelbfärbung von Haut und Augen, erklärt Martin Terhardt vom Ausschuss Prävention und Frühtherapie des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Im schlimmsten Fall komme es zu einem fulminanten Verlauf mit lebensgefährlichem Leberversagen. Mögliche Übertragungsquellen seien verseuchtes Wasser oder Früchte und Salate, die mit verunreinigtem Wasser gewaschen wurden, sagt Terhardt. Auch bei ungekochten Schalentieren wie Muscheln oder Austern sei Vorsicht geboten.

Impfung ab dem ersten Lebensjahr

Bei Reisen in Länder mit geringen hygienischen Standards empfehlen Mediziner eine Impfung gegen Hepatitis A. Eine zweite Impfung sollte nach Angaben des Robert-Koch-Instituts im Abstand von sechs bis zwölf Monaten gegeben werden, um einen Schutz für mindestens zehn Jahre zu erhalten. Der Impfstoff sei bereits ab dem ersten Lebensjahr zugelassen.





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