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"Notfalllineal" gegen falsche Dosierung bei Kindern

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"Notfalllineal" gegen falsche Dosierung bei Kindern

03.08.2011, 13:20 Uhr | dpa

"Notfalllineal" gegen falsche Dosierung bei Kindern . Mithilfe des Lineals können mehr Kinderleben gerettet werden. (Foto: www.notfalllineal.de)

Mithilfe des Lineals können mehr Kinderleben gerettet werden. (Foto: www.notfalllineal.de)

Falschen Arzneimitteldosierungen bei Kindern soll ein neues "Notfalllineal" einen Riegel vorschieben. Das Lineal wird im Ernstfall an das Kind angelegt, um die Größe und die dafür passende Dosierungsempfehlungen für die am häufigsten bei Notfällen eingesetzten Medikamente zu ermitteln, erläuterte Andreas Vogt, Chef der Techniker Krankenkasse (TK) Baden-Württemberg.

Fehldosierungen bei Kindern gefährlich

Viele Kinder müssen von Notärzten und Rettungsassistenten versorgt werden. Aber die Mediziner hätten nur wenig Erfahrung mit jungen Patienten, die Medikamente benötigen, hieß es. Das habe zur Folge, dass falsche Dosierungen dreimal so häufig vorkommen wie bei Erwachsenen. Atemlähmung oder Herzstillstand könnten die Folge sein.

Eine Initiative der TK und Hilfsorganisationen

Das Notfalllineal geht unter anderem auf eine Initiative der TK und Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz und den Johannitern zurück. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland sind den Angaben zufolge die ersten Bundesländer, in denen das Notfalllineal flächendeckend eingesetzt wird. Im Südwesten werden alle rund 600 Einsatzfahrzeuge und Hubschrauber damit ausgerüstet.

Bei Notfall-Einsätzen benötigt jedes zweite Kind Medikamente

Ein Drittel der Notfälle mit Kindern geht laut TK auf Unfälle zurück, ein weiteres Drittel auf fieberbedingte Krampfanfälle. Jeder fünfte Notfall wird durch Atemwegserkrankungen ausgelöst. Hinzu kommen Ertrinkungsunfälle, Vergiftungen, Verbrennungen und Verbrühungen. In rund der Hälfte der Einsätze muss der Notarzt nach Angaben der Krankenkasse den Kindern Medikamente verabreichen.

 

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