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Komasaufen: Zahl der Fälle hat sich in zehn Jahren verdoppelt

29.12.2011, 17:34 Uhr | dpa

Komasaufen: Zahl der Fälle hat sich in zehn Jahren verdoppelt. Komasaufen: Viele Jugendliche trinken bis zur Besinnungslosigkeit. (Quelle: dpa)

Komasaufen: Schon Kinder trinken bis zur Besinnungslosigkeit. (Quelle: dpa)

Etwa alle elf Minuten kommt in Deutschland ein Jugendlicher zwischen 15 und 25 wegen Cannabis- oder Alkoholkonsums ins Krankenhaus. Mit mehr als 45.000 Klinikaufenthalten im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Fälle in dieser Altersgruppe innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Das teilte die Techniker Krankenkasse in Hamburg mit.

Schon Zehnjährige trinken bis der Arzt kommt

Die Krankenkasse beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Danach gingen gut 5000 Klinikaufenthalte auf Haschisch und Marihuana zurück, mehr als 40.000 Krankenhauseinweisungen auf Alkohol. Kürzlich hatte die Krankenkasse DAK eine ähnliche Studie zum Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen veröffentlicht, allerdings für eine jüngere Altersspanne und auf einer anderen Datenbasis. Demnach wurden 2010 knapp 26.000 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 20 Jahren wegen einer akuten Alkoholvergiftung in einem Krankenhaus behandelt. In der nächstälteren Gruppe der 20- bis 25-Jährigen weist die TKK-Studie 16.000 Fälle aus.

Akute Alkoholvergiftung nach Komasaufen

Beim Alkohol geht es laut der TKK-Studie in vier von fünf Fällen um akute Vergiftungen, also das sogenannte Komasaufen. Nur bei knapp jedem zehnten Patienten diagnostizierten die Ärzte Abhängigkeitssymptome.

Hohe Quote von Cannabis-Sucht

Das Verhältnis kehrt sich bei den kiffenden Jugendlichen um: Bei fast 60 Prozent der Cannabis-Patienten wurden Abhängigkeiten festgestellt, in 566 Fällen lag eine akute Vergiftung vor, und bei 415 der Jugendlichen und jungen Erwachsenen kam es zu psychotischen Störungen. In den meisten Fällen handelt es sich um männliche Patienten. Knapp ein Drittel der Komasäufer sind Mädchen und junge Frauen. Beim Cannabis-Missbrauch liege der Anteil der Patientinnen bei 21 Prozent.

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