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Schlafen im Elternbett: So denken unsere Leser

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Kinder im Elternbett: ja oder nein? So denken Experten und Leser

17.08.2012, 14:54 Uhr | rev, t-online.de

Schlafen im Elternbett: So denken unsere Leser. Sollen Kinder im Elternbett schlafen? Ein viel diskutiertes Thema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sollen Kinder im Elternbett schlafen? Ein viel diskutiertes Thema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

"Du wirst dein Kind verziehen!" oder "das wird bestimmt ein Mama-Kind!" oder "der wird doch schwul!" - das sind die unüberlegten Vorurteile, die sich Eltern, die ihre Kinder längere Zeit im Elternbett schlafen müssen, häufig anhören müssen. Doch viele Eltern befinden sich in einem Zwiespalt: Sie möchten ihren Kindern genug Sicherheit und Nähe geben, andererseits wollen sie die Kleinen auch von Anfang an zu möglichst viel Selbstständigkeit erziehen. Was also ist der richtige Weg? Das denken unsere Leser.

Schlafzimmer ja, Elternbett nein

Experten raten, Babys mit ins Elternschlafzimmer zu nehmen, dort aber in einem eigenen Bettchen schlafen zu lassen. So ist man ganz nah bei seinem Kind und kann es immer problemlos versorgen. Zum anderen fallen damit die Gefahren der Überhitzung und Luftnot weg.

Außerdem ist der Aufwand für die Eltern geringer, als wenn das Baby von Anfang an in einem eigenen Kinderzimmer schlafen würde. Beispielsweise müsste die stillende Mutter nicht mehrmals in der Nacht aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen, um das Baby zu füttern.

Experten raten zum Umzug mit einem Jahr

Mit etwa einem Jahr empfehlen Experten den Umzug des Kindes in ein eigenes Zimmer. Es kann ein paar Tage dauern, bis sich das Kind an die neue Umgebung gewöhnt. Dabei fließen nicht selten Tränen. Eltern sollten sich davon nicht verunsichern lassen. "Kinder merken schnell, dass sie die Eltern in der Hand haben", sagt Alfred Wiater, Chefarzt der Kinderklinik des Krankenhauses Porz am Rhein, im Apothekenmagazin "Baby und Familie". "Sie entwickeln dann ein ausgeprägtes Dominanzverhalten und zögern das Schlafen hinaus."

Sein Rat: Eltern sollten tagsüber Trennungen in den Alltag mit dem Kleinen einbauen. Sie sollten sich immer wieder für kurze Zeit verabschieden und das Zimmer verlassen. So lernt der Nachwuchs, dass auch Phasen ohne Mama und Papa ganz normal sind und vor allem, dass die Eltern trotzdem immer wieder zuverlässig zurückkommen.

Es liegt ganz am Kind - so denken unsere Leser

Doch nicht alle Eltern wollen ihr Kind so schnell aus dem Elternbett entlassen. Wir haben unsere User gefragt, wie lange Kinder im oder am Bett der Eltern schlafen sollten. Dabei stellte sich heraus, dass der Großteil der knapp 15.000 Leser, die sich an der Umfrage beteiligten, diese Entscheidung individuell vom Kind abhängig machen würde (51,7 Prozent). Nur sehr wenige finden allerdings, dass das Kind bis zum zweiten Lebensjahr oder sogar darüber hinaus bei den Eltern übernachten sollte, während gut jeder Fünfte (22,6 Prozent) der Meinung ist, dass die Kleinen "überhaupt nicht" bei den Eltern schlafen sollten.

Diese unterschiedlichen Ansichten ("Lasst doch die Kinder entscheiden!" vs. "Elternbett = Bett für die Eltern") drücken sich auch in den zahlreichen Kommentaren aus, die wir zu diesem viel diskutierten Elternthema erhalten haben: Lesen Sie hier die Meinungen unserer User und teilen Sie uns über das Kommentarfeld am Ende des Artikels mit, wie Sie selbst über das Thema denken.

In unserer "Eltern-Welt" finden Sie alles, was Eltern bewegt: Jetzt Fan werden und mitdiskutieren!

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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