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Foodwatch kritisiert Buch-Kampagne von McDonald's und Stiftung Lesen

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Lesefutter - Foodwatch kritisiert Buch-Aktion von McDonald's

31.08.2012, 17:35 Uhr | t-online.de

Foodwatch kritisiert Buch-Kampagne von McDonald's und Stiftung Lesen.  (Quelle: dapd)

Leseförderung zwischen Ketchup und Pommes (Quelle: dapd)

Lesefutter - das hat McDonald's wörtlich genommen. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen verteilt die Fast Food-Kette vier Wochen lang bis Ende September Kinderbücher zum "Happy Meal". Zwischen Ketchup und Mayo auf Verpackungen und Tischsets wird der Fast Food-Konsument auf die Wichtigkeit der Leseförderung hingewiesen. Die Verbraucherinitiative Foodwatch kritisiert die Aktion als Greenwashing und hat sich mit einem Offenen Brief an die Stiftung Lesen gewandt.

Vorwurf: McDonalds ködert Kinder für Fastfood

Schon immer gibt es bei McDonald's eine Zugabe zu Burgern, Nuggets und Softdrinks - meist ein Spielzeug, das in Verbindung zu einem aktuellen Film steht, jetzt eben Kinderbücher. "Mit dieser Zusammenarbeit hilft die Stiftung Lesen McDonald's, sein Image aufzupeppen und mehr Fastfood an Kinder zu verkaufen.“ So lautet der Vorwurf der Verbraucherschützer an die Stiftung Lesen. Laut Foodwatch geht es McDonald’s darum "Kinder (und ihre Eltern) für Fast Food zu ködern".

Immer mehr Kinder in Deutschland haben Übergewicht

Die Verbraucherschützer verweisen auf die gesundheitlichen Folgen. So heißt es auf der Homepage der Organisation: "Durch seine Produkte und sein auf Kinder zielendes Marketing ist McDonald’s mitverantwortlich für die grassierende Fehlernährung bei Kindern. Bereits 15 Prozent aller Kinder in Deutschland gelten als übergewichtig, sechs Prozent sogar als fettleibig. Studien zeigen, dass der regelmäßige Konsum von Fast Food und Softdrinks dabei eine entscheidende Rolle spielt."

Foodwatch: "Geschäftsinteressen als Bildungsauftrag getarnt"

Foodwatch forderte die Stiftung Lesen in dem Offenen Brief auf: "Verzichten Sie auf Kooperationen, die Unternehmen wie McDonald’s helfen, ihre Geschäftsinteressen mit einem Bildungsauftrag für Kinder zu bemänteln!“ Der gute Zweck heilige nicht die Mittel, heißt es weiter.

Stiftung Lesen: "Chance für die Leseförderung"

Die Stiftung Lesen wird von zahlreichen Unternehmen finanziert, unter anderem von Nestlé. Sie führt Projekte zur Leseförderung durch und stellt beispielsweise Unterrichtsmaterialien für Schulen zur Verfügung. Das Ziel der gemeinnützigen Stiftung Lesen lautet: "Lesefreude wecken, um Lesekompetenz zu vermitteln." Die Stiftung bezeichnet die Aktion, bei der insgesamt vier Millionen Kinderbücher verteilt werden, als Chance für die Leseförderung. "Mit dieser Aktion kommen wir unserem Ziel, Deutschland zum Leseland zu machen, einen weiteren Schritt näher", heißt es auf der Homepage der Stiftung.

Schirmherr der Stiftung ist Bundespräsident Joachim Gauck, im Kuratorium sind zahlreiche Politiker aus Bund und Ländern vertreten. Auch ihnen hat die Organisation den Offenen Brief geschickt und sie um eine Stellungnahme gebeten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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