Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

IDEFICS-Studie: Einzelkinder häufiger übergewichtig

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Studie entlarvt: Einzelkinder sind häufiger dick

18.09.2012, 13:05 Uhr | dpa

IDEFICS-Studie: Einzelkinder häufiger übergewichtig. Einzelkinder sind häufiger von Übergewicht betroffen als Kinder mit Geschwistern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Einzelkinder sind häufiger von Übergewicht betroffen als Kinder mit Geschwistern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Man sagt Einzelkindern nach, sie seien egoistisch, verwöhnt und besserwisserisch - und jetzt auch das noch: Laut einer europäischen Studie in acht Ländern mit insgesamt 12.700 Kindern haben Einzelkinder zudem ein höheres Risiko für Übergewicht als Kinder mit Geschwistern.

Das Risiko für Übergewicht ist bei Einzelkindern um 50 Prozent höher

Untersucht wurden Gewicht und Größe von Zwei- bis Neunjährigen. In einem Fragebogen mussten Eltern Auskunft über weitere Faktoren geben, etwa wie viel Zeit ihre Kinder draußen spielen, wie viel Zeit sie mit Computer und Fernseher verbringen und ob Mutter und Vater Essen als Belohnung einsetzen. Den Autoren der Studie zufolge sind Einzelkinder eher gefährdet, zu viel auf die Waage zu bringen. Das Risiko ist im Vergleich zu Kindern mit Geschwistern sogar um 50 Prozent erhöht.

Einzelkinder spielen weniger an der frischen Luft

Die Studie ergab weiterhin, dass Einzelkinder seltener draußen spielen und häufiger einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer haben. Doch auch wenn diese ergänzenden Gründe außer Acht gelassen werden, blieb der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Einzelkindstatus statistisch bestehen. Eine Folgestudie soll nun der Frage nachgehen, warum das Fehlen von Geschwistern das Gewicht von Kindern beeinflusst.

Für die sogenannten IDEFICS-Studie wurden Kinder aus Deutschland, Italien, Zypern, Belgien, Schweden, Ungarn, Spanien und Estland untersucht. IDEFICS steht für Identification and prevention of dietary- and lifestyle-induced health effects in children and infants und ist ein Projekt der Uni Bremen. Insgesamt nehmen daran 23 Forschungsinstitute in elf Ländern teil.

In unserer "Eltern-Welt" finden Sie alles, was Eltern bewegt: Jetzt Fan werden und mitdiskutieren!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017