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Quecksilberbelastung durch zu viel Fisch: Ursachen, Folgen

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Quecksilberbelastung durch zu viel Fisch: die Folgen für Mütter und Kinder

18.12.2012, 12:32 Uhr | rev, dpa, t-online.de

Quecksilberbelastung durch zu viel Fisch: Ursachen, Folgen. Quecksilberbelastung: Hoher Fischkonsum kann Auslöser sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein hoher Fischkonsum führt zu starker Quecksilberbelastung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein hoher Fischkonsum führt zu einer starken Quecksilberbelastung bei Müttern und ihren Kindern. Das ergaben Messungen des ersten einheitlichen europäischen Forschungsprojekts zum sogenannten Human-Biomonotoring (HBM), wie das Umweltbundesamt (UBA) mitteilte. Dafür seien 1844 Mütter und ihre Kinder aus 17 Ländern auf Quecksilber, Cadmium, Cotinin und Phthalate untersucht worden - mit stark variierenden Ergebnissen.

So hoch ist Quecksilberlastung bei Müttern und Kindern in Deutschland

Die Belastungen sind in einigen Ländern 40-mal so hoch wie in anderen europäischen Staaten, was mit Unterschieden in Umwelt, Ernährung und Lebensführung zusammenhängt. Für Deutschland wurde eine Quecksilberbelastung von 0,055 Mikrogramm pro Gramm Haar für Kinder und 0,113 Mikrogramm für Mütter gemessen. Das liegt unter dem europäischen Durchschnitt von 0,145 Mikrogramm pro Gramm Haar für Kinder und 0,225 Mikrogramm bei Müttern - genauso wie sich auch der Fischkonsum in Deutschland unter dem Schnitt befindet.

Quecksilber: Schon geringe Mengen können folgenreich sein

Schon relativ niedrige Quecksilbermengen können sich bei Kindern schwerwiegend auf das in der Entwicklung befindliche Nervensystem auswirken. Entwicklungsstörungen, vermindertes Seh- und Hörvermögen, eingeschränkte motorische Fähigkeiten und Gehirntätigkeiten oder auch ein verringerter IQ können die Folge sein. Darüber hinaus wurde ein Zusammenhang mit möglichen negativen Effekten auf das Herz-Kreislaufsystem, das Immunsystem, Niere und Leber sowie auf die Fortpflanzungsorgane festgestellt.

In der Schwangerschaft überwinden Quecksilberverbindungen zudem die Plazentaschranke und können den Entwicklungsprozess des Fötus stören. Das kann Aufmerksamkeitsstörungen und Entwicklungsverzögerungen in der Kindheit auslösen. Hohe Quecksilbermengen können für Menschen sogar tödlich sein.

Fast jedes zweite Kind wird mit Passivrauch belastet

Auch die Cotinin-Werte, die angeben, wie sehr ein Mensch mit Tabakrauch oder durch Passivrauchen belastet ist, variieren deutlich. Das UBA plädiert für einen besseren Schutz vor Passivrauch, weil fast die Hälfte der an der Untersuchung teilnehmenden Kinder außerhalb der eigenen Wohnung mit Passivrauch belastet worden sei.

Schadstoffbelastung von Müttern und Kindern auffallend ähnlich

Die Höhe der Quecksilber- und der Cotininbelastung der Mütter ist eng mit der ihrer Kinder verbunden. Offenbar werden beide aus ähnlichen Quellen belastet, zum Beispiel durch ihre Ernährung oder ihre Lebensumgebung. Die Belastung mit dem giftigen Schwermetall Cadmium steigt mit dem Alter, wird aber auch durch Tabakrauchen erhöht.

In Deutschland nahmen 120 Mütter und ihre sechs- bis elfjährigen Kinder teil. Nach Angaben des UBA zeigen die Ergebnisse, dass die Belastung des Menschen mit Schadstoffen in Europa und auch in Deutschland weiter verringert werden müsse.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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