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Mumps: Behandlung der Kinderkrankheit

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Mumps: Behandlung der Kinderkrankheit

21.05.2013, 13:46 Uhr | mà (CF)

So schmerzhaft die Kinderkrankheit auch sein kann: Eine Behandlung von Mumps mit Medikamenten ist nicht möglich. Lediglich die Symptome der Virusinfektion können so behandelt werden, dass die Patienten Linderung verspüren.

Linderung der ersten Symptome

Beim üblichen Verlauf der Kinderkrankheit hilft es, wenn Mumps-Patienten möglichst viel und häufig trinken – auf diese Weise lassen sich die Hals- und Schluckbeschwerden zumindest verringern. Bleibt der Mund trocken, können Sie auch eine Mundspülung anwenden.

Das bekannteste Symptom – geschwollene Speicheldrüsen in Ohrnähe – sollten Sie am besten mit feucht-warmen Umschlägen oder Quark-Wickeln behandeln. Häufig empfinden Betroffene Schmerzen beim Kauen oder allgemein beim Öffnen des Kiefers, was an der mit Mumps einhergehenden Schwellung liegt. Gegen den größten Hunger eignen sich alle weichen, breiigen oder leicht zerkaubaren Speisen. Setzen Sie daher Kartoffelbrei, Suppen, Joghurt, Bananen, Eierspeisen oder Babynahrung auf Ihren Speiseplan. 

Ruhe und Schlaf zur Behandlung von Mumps

Zur Behandlung von Mumps und der Begleiterscheinungen ist Bettruhe zwingend notwendig. Nach etwa einer Woche sollten die stärksten Symptome abklingen. Bis zur vollkommenen Genesung kann es noch einige Tage länger dauern. Gerade, wenn Sie unter hohem Fieber leiden, sollten Sie sich Ruhe gönnen – auch, damit Sie niemanden anstecken. Kalte Wadenwickel senken die Temperatur und verschaffen Linderung. Daneben können Sie Schmerztabletten oder fiebersenkende Mittel einnehmen. (Mumps bei Erwachsenen: Impfung kann vorbeugen)

Komplikationen der Kinderkrankheit

Dank der verbreiteten Impfungen im Kindesalter ist eine Behandlung von Mumps heutzutage nur noch selten nötig. Haben Sie sich bis zum Erwachsenenalter nicht mit der Kinderkrankheit angesteckt, sollten Sie die Impfung nachholen. Denn während die Krankheit bei jungen Patienten häufig problemlos verläuft, können gerade im höheren Alter Schwierigkeiten auftreten.

Bei Männern oder Jungen, die bereits in der Pubertät sind, ist eine Hodenentzündung eine häufige Begleiterscheinung von Mumps. Dabei sind die Hoden geschwollen und gerötet. Zur Linderung der Beschwerden sollte möglichst wenig Druck auf den Unterleib ausgeübt werden. Daher wird männlichen Patienten empfohlen, während der Behandlung von Mumps locker sitzende Hosen und Unterhosen zu tragen. (Mumps: Symptome der Krankheit erkennen)

Hirnhautentzündung: Viele Mumps-Patienten sind betroffen

Eine Hirnhautentzündung tritt im Zusammenhang mit der Kinderkrankheit Mumps bei jedem zehnten Patienten auf – häufiger jedoch bei Kindern, wie die Krankenversicherung Barmer GEK auf ihrer Homepage angibt. Da eine Meningitis als äußerst gefährlich gilt, sollte sie im Krankenhaus therapiert werden. Symptome wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen deuten auf die Folgekrankheit hin. In besonders komplizierten Fällen kann zur Behandlung von Mumps auch eine Therapie mit Antikörpern durchgeführt werden. Das sogenannte Mumps-Immunglobulin hilft, gegen das Mumps-Virus anzukämpfen. (Mumps bei Kindern: Verlauf und Komplikationen)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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