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Giggle-Inkontinenz: Wenn das Lachen in die Hose geht

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Giggle-Inkontinenz  

Wenn das Lachen in die Hose geht

09.03.2018, 16:27 Uhr | t-online.de

Giggle-Inkontinenz: Wenn das Lachen in die Hose geht. Lachendes Mädchen (Quelle: Getty Images/shironosov)

Lachen: Betroffene können beim Lachen oder Kichern Urin verlieren, und das meist schwallartig. (Quelle: shironosov/Getty Images)

Kleinkinder können ihre Blase noch nicht kontrollieren. Im Durchschnitt werden sie mit 28 Monaten tagsüber trocken, mit 33 Monaten auch nachts. Bis zur Einschulung ist ein gelegentliches Einnässen immer noch nicht ungewöhnlich. Was aber, wenn plötzlich auch Schulkinder oder sogar Erwachsene wieder in die Hose machen?

Manche können es gar nicht vermeiden: Beim Lachen oder Kichern verlieren sie Urin, und das meist schwallartig. Ärzte diagnostizieren in diesen Fällen die sogenannte Giggle-Inkontinenz, wie das Infozentrum Inkontinenz berichtet.

Wenn das Gekicher in die Hose geht

Das Wort "giggle" stammt aus dem Englischen und bedeutet kichern. Wie man weiß, können Kinder minutenlang über alles und jeden kichern und sich dabei vor Lachen auf dem Boden wälzen. Kein Wunder, wenn so viel Albernheit manchmal buchstäblich in die Hose geht.

Die Giggle- oder auch Lachinkontinenz ist eine spezielle Form der überaktiven Blase unter der vor allem Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren leiden. Jungs sind deutlich seltener betroffen. In der Regel legt sich das Problem mit dem Eintritt in die Pubertät, allerdings nicht bei allen.

Giggle-Inkontinenz mit dem Arzt besprechen

Für die Betroffenen kann Giggle-Inkontinenz ziemlich peinlich sein. Vor allem wenn in der Schule oder auf Ausflügen mit Gleichaltrigen etwas daneben geht. Schließlich gehen Kinder nicht gerade zimperlich mit jemandem um, der in die Hose macht. Aber auch als Erwachsener ist diese Schwäche häufig ein großes Problem, die das Sozialleben stark beeinflusst.

Auch deshalb sollten Betroffene ihren Arzt aufsuchen und über das Problem sprechen. Dabei lässt sich abklären, ob die Lachinkontinenz behandelt werden muss und wenn ja, ab wann und wie. Das Gespräch mit dem Arzt kann den Betroffenen auch anderweitig helfen, denn sie erfahren dabei: Ich bin kein Einzelfall.

Beckenbodentraining gegen Giggle-Inkontinenz

In der Regel legt sich die Giggle-Inkontinenz in der Pubertät von selbst. Doch Ärzte raten zu einer Behandlung, bevor die Belastung zu groß wird. Meistens wird dann ein Beckenbodentraining empfohlen, um die Koordination der Muskeln zu verbessern. Denn vielen Mädchen fehlt das Bewusstsein für ihren Beckenboden, sie können ihn nicht anspannen. Falls das nicht ausreicht, kann ein Arzt zusätzlich ein Medikament gegen Dranginkontinenz verschreiben.

Die genauen Hintergründe von Giggle-Inkontinenz sind unklar. Die Veranlagung dazu scheint sich jedoch zu vererben: Urologen beobachten, dass es oft mehrere Fälle von Giggle-Inkontinenz innerhalb einer Familie gibt.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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