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ADHS und ADS: Was ist der Unterschied?

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Symptome  

Was ist der Unterschied zwischen ADHS und ADS?

06.02.2017, 19:38 Uhr | rev, t-online.de

ADHS und ADS: Was ist der Unterschied?. ADS und ADHS sind nicht das Gleiche – Kinder mit ADS leben in ihrer eigenen Gedankenwelt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

ADS und ADHS sind nicht das Gleiche – Kinder mit ADS leben in ihrer eigenen Gedankenwelt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer wieder führen die Abkürzungen ADHS und ADS  zu Unklarheiten. Wenn dann noch die englische Bezeichnung ADD (Attention Deficit Disorder) ins Spiel kommt, ist das Begriffschaos perfekt. Oft wird ADHS mit ADS gleich gesetzt. Doch es gibt eindeutige Unterschiede.

Die Krankheiten ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) haben teilweise unterschiedliche Symptome, vor allem aber verschiedene Auswirkungen. Entsprechend müssen sie auch unterschiedlich behandelt werden.

ADHS und ADS: Der Unterschied ist die Hyperaktivität

Im Wesentlichen besteht der Unterschied zwischen ADHS und ADS darin, dass bei ADHS zu den Symptomen Unaufmerksamkeit und Impulsivität noch die Hyperaktivität hinzu kommt. Aus diesem Grund werden Kinder mit ADHS als "Zappelphilipp" wahrgenommen, Kinder mit ADS erscheinen hingegen eher verträumt und in sich gekehrt.

Kinder mit ADS fallen weniger auf als ADHS-Patienten

Kinder mit ADS sind gewöhnlich sehr ruhig, stören nicht im Unterricht und wirken schüchtern oder gar apathisch. Da sie damit - anders als motorisch hyperaktive Kinder - nicht weiter auffallen, gelingt es ihnen oft die Krankheit zu verbergen. Sie wird dadurch auch schwerer zu diagnostizieren, weshalb die Betroffenen häufig sehr lange keine professionelle Hilfe erhalten.

ADS-Kinder leben ihrer eigenen Gedankenwelt

Tatsächlich leiden sie aber ebenfalls unter einem Aufmerksamkeitsdefizit, da sie permanent in ihren ständig wechselnden Gedanken versunken sind. In gewisser Weise sind ADS-Kinder somit auch hyperaktiv - nur ist hier die Hyperaktivität nach innen gerichtet: Das Kind lebt seiner eigenen Gedankenwelt - nach außen ist es ruhig, innerlich ist es stark aufgewühlt.

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