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Kindergesundheitsstudie KiGGS: Den meisten Kindern in Deutschland geht es prima

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Kindergesundheitsstudie KiGGS  

Von wegen dick und krank - die meisten Kinder sind gesund und fit

14.11.2013, 17:53 Uhr | tze

Kindergesundheitsstudie KiGGS: Den meisten Kindern in Deutschland geht es prima. Kindergesundheitsstudie KiGGS: Den meisten Kindern in Deutschland geht es prima.

Den meisten Kindern in Deutschland geht es prima.

Wie ist es um die Gesundheit der Kinder in Deutschland bestellt? Die ersten Erkenntnisse aus der neuen Kindergesundheitsstudie (KiGGS) des Robert-Koch-Instituts (RKI) widerlegen das Vorurteil, dass eine Generation übergewichtiger, fehlernährter Sportmuffel heranwächst. Den meisten Kindern in Deutschland geht es gut oder sehr gut. Allerdings gibt es einige besorgniserregende Tendenzen.

Die turnusmäßige KiGGS-Studie liefert umfangsreiche Daten zum gesundheitlichen Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen, zu deren sportlicher Betätigung, Unfallverletzungen, HPV-Impfquote, Allergien, Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum und zur Nutzung von Bildschirmmedien. Rund 16.000 Kinder und deren Eltern sind in der ersten Welle der neuen Studie befragt worden.

Positiver Trend bei der Gesundheit der Kinder

Die Forscher werten das subjektive Befinden als wesentlichen Anhaltspunkt für den Gesundheitszustand. Fast alle befragten Eltern (94 Prozent) stuften die Gesundheit ihrer Kinder als gut oder sehr gut ein. 88 Prozent der Jungen und Mädchen zwischen elf und 17 Jahren kommen selbst zu dieser Einschätzung. Das ist ein positiver Trend im Vergleich zur letzten KiGGS-Basiserhebung von 2003 bis 2006. Bei den gesundheitlichen Risikofaktoren gibt es deutliche soziale Unterschiede. Das war bereits ein wesentliches Ergebnis der Basiserhebung.

Sport und Medienkonsum konkurrieren

Die Mehrheit der Kinder (78 Prozent) treibt in der Freizeit Sport oder spielt im Freien, aber viele Jugendliche verbringen viele Stunden täglich vor dem Fernseher, Computer oder anderen elektronischen Medien. Jeder siebte Teenager verbringt mehr als drei Stunden täglich am Bildschirm. Bei 28 Prozent der männlichen Jugendlichen kommen sogar mehr als sechs Stunden zusammen.

Mehr Kleinkinder leiden unter Allergien und Asthma

Fast jedes zehnte Kind (neun Prozent) war im Jahr vor der Befragung von Heuschnupfen geplagt und vier Prozent leiden unter Asthma. Sechs Prozent der Kinder haben Neurodermitis. Der Anteil der Kleinkinder mit Heuschnupfen und Asthma ist weiter gestiegen. Allerdings hat der lange Aufwärtstrend bei Allergien laut RKI deutlich nachgelassen. Bei den Kindern ab sechs Jahren ist der Anteil der Allergiker stabil geblieben. Wenn ein Elternteil betroffen ist, verdoppelt sich das Allergierisiko des Kindes.

Jedes zweite Mädchen ist HPV-geimpft

Erstmals liegen KiGGS-Daten zur Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) vor. Demnach hat mehr als jedes zweite (53 Prozent) der Mädchen zwischen 14- bis 17-Jahen mindestens eine HPV-Impfung bekommen. 40 Prozent sind dreimal geimpft worden und gelten damit als vollständig gegen HPV immunisiert.

Bedenklicher Trend bei der Schwimmfähigkeit

Die Studie liefert auch Anhaltspunkte über die Schwimmfähigkeit der Kinder in Deutschland. In den letzten Jahren hatten die Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und Sportvereine eindringlich gewarnt, dass immer weniger Schulkinder schwimmen können, was das Risiko tödlicher Badeunfälle erhöhe. Zumindest auf einen kleinen Teil der Jugendlichen trifft das zu. Die heute Elf- bis 17-jährigen haben das Schwimmen im Schnitt mit sechseinhalb Jahren gelernt, sozial benachteiligte Kinder dagegen deutlich später.

Weniger Zigaretten, aber mehr Alkohol

Beim Konsum von Suchtmitteln gibt es einen positiven und einen negativen Trend: Immer weniger Jugendliche greifen zur Zigarette, die Raucherquote ist von 22 auf zwölf Prozent gesunken. Dagegen trinkt ein Teil der Jugendlichen regelmäßig viel Alkohol. Schon mit 14 hat fast jeder zweite Junge und mehr als jedes zweite Mädchen schon Alkohol getrunken. 23 Prozent der Mädchen und 43 Prozent der Jungen im Alter von 17 Jahren betrinken sich regelmäßig bis zum Rausch.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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