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Technik im Kinderzimmer  

Smartphones rauben Kindern den Schlaf

08.01.2015, 13:20 Uhr | t-online.de

Smartphones rauben Kindern den Schlaf. Smartphones halten Kinder und Jugendliche vom Schlafen ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Smartphones halten Kinder und Jugendliche vom Schlafen ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mobile Endgeräte halten Kinder vom Schlafen ab - mehr noch als Fernseher. Heranwachsende, die Smartphone, Handy oder iPod Touch im Schlafzimmer liegen haben, schlafen um 21 Minuten kürzer als ihre Altersgenossen.

Im Vergleich dazu schneidet das TV-Gerät im Kinderzimmer etwas besser ab: Diese Kinder bekamen 18 Minuten weniger Schlaf als jene in technikfreien Schlafzimmern. Das hat die Forschungsarbeit von Jennifer Falbe von der University of California in Berkeley hervorgebracht.

"Eltern müssen klare Regeln aufstellen, wenn sie ihrem Kind ein Smartphone geben", sagt Gesundheitspsychologin Sandra Velásquez. "Schon bei der Anschaffung sollten die Eltern überlegen, was das Telefon überhaupt alles können muss, ob das Kind gut damit umgehen kann oder durch das Handy mehr Stress bekommt."

UMFRAGE: SCHLAFEN
Hatten/haben Ihre Kinder auch Probleme durchzuschlafen?

Jeder Zweite schläft neben dem Handy

54 Prozent der über 2000 befragten Schüler gaben an, in der Nähe ihres Smartphones zu schlafen. "Diese Geräte sind besonders besorgniserregend, da sie eine Tür zu sozialen Netzwerken, Videos und anderen Ablenkungen darstellen und Benachrichtigungen aussenden, die den Schlaf unterbrechen können", warnt Studienautorin Falbe gegenüber dem amerikanischen Elternportal "Yahoo Parenting".

"Manche Kinder können früh Verantwortung übernehmen, andere sind sehr impulsiv im Umgang mit Smartphones. Spätestens wenn das Kind sich nicht auf die Schule konzentrieren kann, weil es zu wenig Schlaf bekommt und die Eltern merken, dass das Handy in der Nacht benutzt wird, müssen Regeln durchgesetzt werden: dass das Handy ausgeschaltet bleibt, in eine Schachtel kommt oder bei den Eltern vor dem Schlafengehen abgegeben werden muss", betont Velásquez.

Umgang mit dem Fernseher weniger emotional

Erwachsene sollen dabei mit gutem Beispiel vorangehen: "So wie die Eltern mit Medien umgehen, werden die Kinder es wahrscheinlich auch tun. Erziehung ist damit auch eine Übung in Selbsterkenntnis."

Die Frage, warum der Fernseher im Schlafzimmer weniger gefährlich ist als das Smartphone, beantwortet die klinische Psychologin Catherine Steiner-Adair: "Wir haben nicht dieselbe emotionale Bindung zum Fernseher oder dieselben Erwartungen. Wir checken auf unserem Fernseher keine E-Mails oder Instagram-Postings. Wenn wir fernsehen, ist die Intensität der emotionalen Antwort ganz anders."

Wie viel Schlaf sollte es sein?

Mindestens sieben Stunden Schlaf sind nötig, damit das Gehirn eines Erwachsenen sich erholen und am Tag Gelerntes gut speichern kann. Experten sind sich einig, dass der Schlafbedarf bei Kindern und Teenagern höher liegt. Grundsätzlich ist Schlafen etwas sehr Individuelles. Der Tabelle lassen sich jedoch Richtwerte nach Altersgruppen entnehmen:

AlterSchlafbedürfnis
bis zu 3 Monaten16-18 Stunden
4 - 5 Monate14-15 Stunden
6 - 12 Monate13 Stunden
1 - 4 Jahre12 Stunden
5 - 6 Jahre11,5 Stunden
7 - 9 Jahre11 Stunden
10 - 11 Jahre10,5 Stunden
12 - 13 Jahre10 Stunden
14 - 16 Jahre9 Stunden
(Quelle: familienhandbuch.de)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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