Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

Eltern setzen Sterbehilfe durch: Zwölfjährige Andrea aus Spanien gestorben

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Eltern setzen Sterbehilfe durch  

Magensonde entfernt – Andrea sollte nicht länger leiden

09.10.2015, 16:18 Uhr | dpa

Eltern setzen Sterbehilfe durch: Zwölfjährige Andrea aus Spanien gestorben. Sterbehilfe: Antonio Lago und Estela Ordonez haben in Spanien eine Debatte über Sterbehilfe ausgelöst. Sie kämpften für einen würdevollen Tod für ihre unheilbar kranke Tochter Andrea. (Quelle: dpa)

Antonio Lago und Estela Ordonez aus Spanien haben passive Sterbehilfe für ihre unheilbar kranke Tochter Andrea durchgesetzt. (Quelle: dpa)

Das Schicksal der zwölfjährigen Andrea hatte die Menschen in Spanien bewegt und eine Debatte über Sterbehilfe ausgelöst. Die Eltern setzten durch, dass das Leben ihrer unheilbar kranken Tochter nicht künstlich verlängert wird. Jetzt sie tot.

Die Zwölfjährige starb am Freitag in einem Krankenhaus in Santiago de Compostela. Am Montag war ihr die Magensonde entfernt worden, mit der sie künstlich ernährt worden war. Die Eltern seien beim Eintreten des Todes an der Seite des Mädchens gewesen, sagte der Anwalt der Familie.

Eltern forderten Recht auf würdigen Tod

Seit der Geburt litt Andrea an einer seltenen, unheilbaren Krankheit, die sich unaufhaltsam verschlimmert hatte. Sie konnte zuletzt nicht mehr sprechen und sich auch nicht bewegen. Das Ehepaar Estela Ordóñez und Antonio Lago hatte öffentlich für seine Tochter das Recht auf einen "würdigen Tod" verlangt: "Andrea leidet unter starken Schmerzen, ihr Körper hält es einfach nicht mehr aus."

Das Gesundheitsministerium der Region Galicien und das Krankenhaus hatten es zunächst abgelehnt, die Sonde zu entfernen, obwohl die Forderung der Eltern von einer Ethik-Kommission angesehener Mediziner unterstützt wurde. Schließlich gab das Krankenhaus nach.

Aktive Sterbehilfe ist in den meisten europäischen Ländern unter Strafe gestellt. Die passive Sterbehilfe, worunter das Entfernen der Magensonde fällt, ist aber in mehreren Staaten erlaubt, darunter auch Spanien. Medienberichten zufolge ist Andreas Fall der erste in Spanien, bei dem lebenserhaltende Maßnahmen bei einem Kind auf Verlangen der Eltern abgesetzt wurden.

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
„Dein neuer Lebensmittelpunkt“: Hanseatic Kühlschränke
gefunden auf OTTO.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017