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Alkoholkonsum: Acht Millionen Deutsche trinken zu viel Alkohol

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Alkohol  

Acht Millionen Deutsche trinken zu viel

31.10.2007, 16:02 Uhr | bri, dpa

Zehn Prozent der Bundesbürger trinken so viel Alkohol, dass sie mit gesundheitlichen Schäden rechnen müssen. Das teilte die Bundesärztekammer mit. Gemeint sind 8,3 Millionen Menschen, die täglich eine als riskant eingestufte Alkoholmenge zu sich nehmen. Für Männer seien das mindestens 30 Gramm, für Frauen mindestens 20 Gramm reiner Alkohol pro Tag. 20 Gramm Alkohol entspricht mindestens einem halben Liter Bier oder einen Viertelliter Wein. 1,6 Millionen Deutsche seien sogar abhängig vom Alkohol und kommen ohne therapeutische Hilfe nicht von der Droge los. Ähnlich düster sieht es bei Arzneimitteln aus: 1,4 Millionen seien davon abhängig.

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Jeder trinkt zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr

Im jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch gehört Deutschland zu den Ländern mit dem weltweit höchsten Alkoholkonsum. In Europa liegt Deutschland an fünfter Stelle. Statistisch trinkt jeder hierzulande zehn Liter reinen Alkohol pro Jahr. 70.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an den Folgen des übermäßigen Alkoholkonsums. "Die Zahlen sind zwar seit zehn Jahren konstant, dennoch sind es zu viele Menschen, die Alkohol trinken", sagt Professor Fritz Hohagen vom Universitätsklinikum Lübeck.

Nur wenige lassen sich helfen

Laut Bundesärztekammer liegt die Erfolgsquote bei der Behandlung der Alkoholsucht bei 50 Prozent. Doch fast drei Viertel der 1,6 Millionen Abhängigen nehmen die professionelle Hilfe nicht in Anspruch. "Oftmals ist es den Betroffenen peinlich, die Sucht einzugestehen oder sie wollen es schlicht nicht wahr haben", sagt Hans-Joerg Freese, Sprecher der Bundesärztekammer.

Viele Frauen sind von Arzneimitteln abhängig

Auch der Missbrauch von Arzneimitteln sei in Deutschland sehr hoch. Nach Schätzungen sind rund 1,4 Millionen Menschen medikamentenabhängig. Besonders betroffen seien Frauen und ältere Menschen. Eine Ursache sehen Mediziner in der Eigenmedikation. Ein Großteil der Schmerzmittel sei heute nicht mehr verschreibungspflichtig und werde über den Tresen verkauft wie in einem Drugstore in den USA, sagte der Allgemeinmediziner Christoph von Ascherade beim Kongress.

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