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GESUNDHEIT | ALKOHOLKONSUM  

Wie viel Alkohol ist erlaubt?

19.11.2007, 16:48 Uhr | bri, AFP

Sekt, Bier, Wein - zu Feiern oder einem guten Essen gehören diese Getränke oft dazu. Doch auch wenn es eine regelrechte Trinkkultur gibt, in der das ein oder andere Gläschen akzeptiert ist, Alkohol ist ein Gift, das dem Körper Schaden zufügt. Je größer die Menge, desto schlimmer sind die Folgen für die Gesundheit. Laut einer Studie der Bundesärztekammer trinken in Deutschland rund 8,3 Millionen Menschen so viel, dass sie mit gesundheitlichen Schäden rechnen müssen. Wir sagen Ihnen, ab welcher Menge Alkohol krank machen kann und wie das Gift den Körper kaputt macht.

Grafik Wie Alkohol den Körper kaputt macht (Quelle: DHS)
Alkohol im Blut Wie viel Promille was bewirken
Rund um Alkohol Irrtümer und Wahrheiten

Alkohol schädigt den gesamten Körper

Im menschlichen Körper wirkt Alkohol wie ein Betäubungsmittel. Am empfindlichsten reagieren Gehirn und Nervensystem. Die Reiz- und Leitfähigkeit der Nervenzellen sinkt schon bei einem Blutalkoholwert von 0,2 Promille. Es kommt schnell zu Bewegungs-, Sprach- und Konzentrationsstörungen. Durch langjährigen Alkoholgenuss kann es zu bleibenden Hirnschäden kommen, Gedächtnisverlust und auch zu Veränderungen der Persönlichkeit. Jedoch auch andere Organe werden geschädigt: Im Mund und Rachenraum, in der Leber und im Darm können Krebsgeschwüre entstehen. Neueste Forschungen haben ergeben, dass Alkohol das Risiko für Brustkrebs stark erhöht.

Mehr als ein Glas Wein kann gefährlich werden

Männer vertragen etwas mehr als Frauen, weil sie mehr Körpermasse mitbringen. Laut einer Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) riskieren Männer ihre Gesundheit, sobald sie mehr als 24 Gramm reinen Alkohol täglich zu sich nehmen. Bei Frauen ist bereits 12 Gramm zu viel. Das entspricht bei Männern rund einem halben Liter Bier oder einem Viertelliter Wein mit einem durchschnittlichen Alkoholgehalt, bei Frauen ist es entsprechend die Hälfte. Für chronisch kranke Menschen liegen die Risikowerte noch darunter. Und auch wenn die empfohlenen Richtwerte eingehalten werden, sollte man mindestens zwei alkoholfreie Tage in der Woche einlegen.

Erschreckende Zahlen

Derzeit ist der Genuss von Alkohol wieder ein Gesprächsthema. Denn vor allem bei Jugendlichen sind die Zahlen zum Alkoholkonsum erschreckend. Das statistische Bundesamt meldet, dass immer mehr Kinder und Jugendliche wegen Alkoholmissbrauch stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen. Wurden 2000 bundesweit noch 9.500 Patienten zwischen zehn und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung behandelt, waren es 2005 fast 20.000. Und laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) nehmen 12- bis 17-jährige in Deutschland pro Woche durchschnittlich 50,4 Gramm reinen Alkohol zu sich. 2005 waren es noch rund 34 Gramm.

Suchtwoche 2007

An Jugendliche richten sich auch eine Reihe von Veranstaltungen, die derzeit im Rahmen der Suchtwoche 2007 stattfinden. Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) laufen vom 14. bis 18. Juni Aufklärungskampagnen zum Thema Alkohol. Unter dem Motto "Verantwortung setzt die Grenze" informieren Selbsthilfegruppen in Kaufhäusern, besuchen Suchtberater Apotheken und Arztpraxen und Jugendliche debattieren in Rathäusern und Stadtparlamenten zum Thema Alkoholsucht.

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