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Kardiologie: Herzinfarkt bald vorhersehbar

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GESUNDHEIT | MEDIZIN  

Herzinfarkt bald vorhersehbar

27.03.2008, 11:30 Uhr | ug, dpa, cme

Gesundheit und Medizin: Mediziner wollen einen Herzinfarkt bald vorhersagen können. (Foto: imago)Bevor es zu spät ist: Mediziner wollen einen Herzinfarkt bald vorhersagen können. (Foto: imago)Hoffnung für Menschen mit schwachem Herz: Mediziner möchten einen Herzinfarkt bald vorhersagen - mit Hilfe der Kernspintomographie. Zwar müsse das Verfahren für die klinische Anwendung noch weiterentwickelt werden, erklärte Professor Georg Ertl, Präsident des Internistenkongresses in Wiesbaden. Eine weitere Erkenntnis aus Studien: Bei plötzlichem Herzstillstand sollte man auf bisher übliche Beatmung verzichten. Wichtig sei kräftiges Massieren des Herzens. Etwa 65.000 Menschen starben nach Kongressinformationen im Jahr 2006 in Deutschland an einem Herzinfarkt - knapp acht Prozent aller Gestorbenen.


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Wie wird ein Herzinfarkt sichtbar?

Die Mediziner sind auf der Suche nach Frühindikatoren für einen Infarkt und kombinieren dabei molekular- und zellbiologische Verfahren mit Kernspin-Bildern. Infarkte können als Folge eines Einrisses an entzündeten Stellen in der Innenhaut der Gefäße entstehen. Bilden sich dort dann Blutgerinnsel, können sie das Gefäß verschließen. Dass solche Entzündungsstellen feinste eisenhaltige Teilchen aufnehmen, nutzen die Forscher für die Bildgebung. Die Eisenteilchen können im Tomographen sichtbar gemacht werden, heißt es in einem Vorab-Bericht des Internisten, Kardiologen und Physikers Prof. Rudolf Bauer. Bisher befinde sich ein solches Verfahren allerdings noch im Stadium der Grundlagenforschung und funktioniere nur bei Mäusen, so der Präsident des Kongresses. Moderne bildgebende Verfahren sind generell ein Schwerpunkt des Medizinertreffens.

Herzstillstand: Massieren statt Beatmen

Neue Studien haben zudem ergeben, dass Laien bei der ersten Hilfe gegen einen plötzlichen Herzstillstand auf die bisher übliche Beatmung verzichten können. Entscheidend sei die kräftige Herzdruckmassage, mit der Blut ins Gehirn gepumpt wird, erklärte der Mediziner Stefan Frantz. Ohne Hilfe erleide das Gehirn bei einem Herzstillstand schon nach fünf Minuten bleibende Schäden. Im Blut sei genug Sauerstoff für zehn Minuten. Nach dieser Zeitspanne sei meist ärztliche Hilfe zur Stelle. Eine Mund-zu-Mund- Beatmung stößt laut Frantz bei Helfern oft auf hygienische Bedenken. Diese neue Form der ersten Hilfe ist ebenfalls Thema des Kongresses, bei 8.000 Mediziner erwartet werden. Die Tagung soll nicht nur einen Überblick über die gesamte innere Medizin, neue Behandlungsmethoden und jüngste Forschungsergebnisse bieten, sondern auch junge Mediziner fortbilden.

Das eigene Risiko kennen

Herzinfarkt ist kein unentrinnbares Schicksal. Bluthochdruck, hohe LDL- Cholesterinwerte, niedriges HDL-Cholesterin, Zigarettenkonsum und Diabetes gehören zu den vermeidbaren Risikofaktoren. Herzspezialisten betonen immer wieder, dass die richtige Einschätzung des individuellen Herzinfarktrisikos einer Person entscheidend sei, um erfolgreich vorzubeugen. "Wer über 45 Jahre ist und mindestens einen Risikofaktor mitbringt, also zum Beispiel übergewichtig ist, sollte sein Risiko beim Arzt erfassen lassen", empfiehlt Prof. Helmut Gohlke vom Herzzentrum in Bad Krozingen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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