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Erkältungswelle rollt an: So schützen Sie sich vor Erkältung

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Erkältung  

Die Erkältungswelle rollt an

02.12.2008, 17:10 Uhr | AP

Erkältung: Hatschi! Die Erkältungswelle rollt. (Foto: imago) Hatschi! Die Erkältungswelle rollt. (Foto: imago)Eine Erkältungswelle hat den Nordwesten Deutschlands erfasst und breitet sich weiter aus. Akute Atemwegserkrankungen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts von Ärzten aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen gemeldet. Nach Schätzungen des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) ist jeder siebte Schleswig-Holsteiner derzeit krank. "Die Erkältungswelle greift um sich", sagt der Sprecher der VdAK-Landesvertretung in Kiel, Oliver Grieve. Auf Basis von Informationen der Krankenkassen und Zahlen aus den Vorjahren schätzt er, dass bis Januar rund 15 Prozent aller Erwerbstätigen betroffen sein werden.

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Noch kein Grippe-Alarm

Das Robert-Koch-Institut sieht jedoch noch keinen Grund zur Beunruhigung, auch wenn die Statistik der Arbeitsgemeinschaft Influenza zu akuten Atemwegserkrankungen wie Rachenentzündungen, Bronchitis und Lungenentzündungen für Schleswig-Holstein und Hamburg sowie NRW seit Mitte November einen deutlichen Anstieg zeigt. "Das ist mehr als im Rest der Republik, aber noch im Rahmen", sagt RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Es sei eine langsame Ausbreitung von grippalen Infekten und starken Erkältungen zu erkennen. "Aber noch auf niedrigem Niveau."

Hausmittel probieren oder zum Arzt?

Auch die Apotheken spüren die Erkältungswelle schon: Seit einiger Zeit gehen verstärkt Medikamente gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit über die Theke. Fast jeder zweite Deutsche leidet ein- bis zweimal im Jahr an einer Erkältung, ergab eine repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK. Zwölf Prozent der insgesamt 1.000 Befragten plagt öfter als zweimal ein Schnupfen. Um wieder auf die Beine zu kommen, setzt die Mehrheit auf natürliche Mittel: 61 Prozent der Befragten trinken viel, 58 Prozent vertrauen auf Hausmittel wie heiße Zitrone, Zwiebelsaft und Wickel. 46 Prozent setzen auf ausreichend Schlaf. Zu Medikamenten greifen gut 40 Prozent der Befragten und zum Arzt geht nur jeder Vierte.

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Wie man Erkältung mit sanften Mitteln bekämpft

Allgemeinärztin und DAK-Expertin Cordula Sohst-Brennenstuhl empfiehlt ebenfalls einfache und sanfte Mittel: "Erkältungen kann man oft ohne Medikamente bekämpfen. Gerade im Anfangsstadium wirken Schlaf, viel Flüssigkeit und eine Extra-Portion Vitamine wahre Wunder." Auch mit Bewegung und frischer Luft kann man dem Schnupfen trotzen. Wenn die Erkältung jedoch anhält und Fieber oder Schüttelfrost hinzukommen, sollte man zum Arzt gehen.

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Händewaschen besser als Vitaminpillen

Der Leiter des Instituts für Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Peter Sawicki, setzt in der Grippe- und Erkältungszeit vor allem auf häufiges Händewaschen mit Seife. Das schütze besser vor Ansteckung als die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Man sollte sich auch nicht ins Gesicht fassen, empfiehlt Sawicki. Wer sich schon angesteckt habe, könne andere Menschen schützen, indem er ihnen möglichst nicht die Hand gebe und benutzte Taschentücher schnell entsorge. Wer sich bereits mit einer Erkältung quält und das Gefühl hat, ihm helfen weder Medikamente noch Vitamine, den tröstet vielleicht das alte Sprichwort: Eine Erkältung dauert ohne Behandlung eine Woche, mit Behandlung sieben Tage.

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