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Grippe: Robert-Koch-Institut warnt vor aggressivem Virus

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Grippe  

Aggressives Grippevirus grassiert

14.01.2009, 15:53 Uhr | bri/AP/AFP

Grippe: Wer erkrankt ist, gehört ins Bett. (Foto: Archiv)Grippe: Wer erkrankt ist, gehört ins Bett. (Foto: Archiv) Derzeit ist ein hochansteckendes Grippevirus unterwegs, warnen Ärzte. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, dass die meisten Krankheitsfälle derzeit auf das Virus A/H3N2 zurückgehen. "Es ist bekannt dafür, dass es schwere Erkrankungen macht", sagte Andrea Grüber von der Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI. "Es ist höchste Eisenbahn für eine Impfung."

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Experten: Situation könnte sich hochschaukeln

Grüber befürchtet, dass sich die Grippe-Situation in Deutschland wegen des Ferienendes in vielen Bundesländern "jetzt so richtig hochschaukeln könnte". Ungewöhnlich in diesem Jahr sei vor allem der frühe Beginn der Grippewelle. In den vergangenen Jahren sei diese erst im Februar oder März angelaufen. "Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, wenn es uns in diesem Winter heftiger trifft", sagte Grüber.

Grippe breitet sich nach Osten aus

Die Grippe hat vor allem den Norden und Westen Deutschlands weiter fest im Griff. Die Zahl der akuten Atemwegsinfekte und Grippefälle lagen dort in der vergangenen Woche auf "stark erhöhtem Niveau", wie der aktuelle Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) dokumentiert. Die Grippewelle erfasst demnach zunehmend auch den Osten Deutschlands, so verzeichnete die AGI auch in Brandenburg, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt eine hohe Zahl an Atemwegsinfekten. In Bayern und Baden-Württemberg ist die Zahl der gemeldeten Erkrankungen nur leicht erhöht.

Übersicht Wo die Grippe grassiert

Mehrere tausend Tote durch Grippe

Infolge einer Grippeinfektion kann es zu weiteren Krankheiten kommen wie etwa Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen und auch Schäden am Herzmuskel. Bei einer durchschnittlichen Grippewelle sterben 5.000 bis 8.000 Menschen zusätzlich an diesen Folgen. Im Universitätsklinikum Ulm starb in der vergangenen Woche eine 49 Jahre alte Frau, die an einem Influenza-A-Virus erkrankt war. Bei der Obduktion sei jedoch eine zweite Erkrankung festgestellt worden, sagte ein Kliniksprecher.

Noch lohnt die Impfung

"Wer bereits geimpft ist, ist auch gut gegen die Grippe geschützt", sagt die RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher auf Anfrage von t-online.de. Wer sich jetzt erst impfen lässt, kann immer noch erkranken, weil der Schutz erst 14 Tage nach der Spritze voll ausgeprägt ist. "Trotzdem sollte man sich impfen lassen, weil auch ein geringer Impfschutz besser ist als gar keiner. Außerdem geht man kein Risiko ein, weil der Impfstoff in der Regel gut verträglich ist", sagt Glasmacher.

Wer sich unbedingt impfen lassen sollte

Experten der ständigen Impfkommission des RKI raten folgenden Personen zu Impfung: Allen Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranken wie Diabetikern. Auch wer im medizinischen Dienst oder in Altersheimen arbeitetet, sollte sich impfen lassen. So müssen in der Uniklinik Frankfurt Angestellte mit Patientenkontakt, die sich nicht impfen lassen wollen, einen Mundschutz tragen. Aber auch wer wie Lehrer oder Verkäufer beruflich viel mit Menschen zu tun habe, sollte sich schützen, riet Grüber.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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